Bislang ein Flop beim BVB

Mo Dahoud: Berater stellt Zukunftspläne des Mittelfeldspielers klar

Mo Dahoud könnte dem BVB auch über den Sommer hinaus erhalten bleiben.
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Mo Dahoud könnte dem BVB auch über den Sommer hinaus erhalten bleiben.

Bislang ist Mo Dahoud beim BVB ein Flop gewesen. Laut seinem Berater plant er aber weiterhin, sich bei Borussia Dortmund durchzusetzen.

  • Mahmoud Dahoud wartet seit 2017 auf seinen Durchbruch bei Borussia Dortmund.
  • Obwohl sein Vertrag beim BVB noch bis Sommer 2022 gültig ist, spricht viel für einen Wechsel in diesem Jahr.
  • Sein Berater stellt nun aber eine ganz andere Zukunftsplanung dar.

Update, Mittwoch (15. April), 20.15 Uhr: Dortmund - Am gestrigen Dienstag (14. April) noch sah alles danach aus, dass Mo Dahoud (24) seine Zelte in Dortmund im Sommer abbrechen will. Doch laut seinem Berater hat er ganz andere Pläne.

BVB: Mo Dahoud plant laut Berater Reza Fazeli Zukunft bei Borussia Dortmund 

Gegenüber Sky erklärt Berater Reza Fazeli nun: "Mo will nicht wechseln. Er will bei Dortmund bleiben und sich durchbeißen". Mahmoud Dahoud habe aktuell keine Pläne, den BVB zu verlassen, so Berater Reza Fazeli weiter.

Die Chancen für Mo Dahoud, sich bei Borussia Dortmund durchzusetzen, werden allerdings ab dem Sommer nicht größer. Denn mit Top-Talent Jude Bellingham könnte der Mittelfelspieler beim BVB weitere Konkurrenz auf seine Position bekommen.

Ursprungsmeldung, Dienstag (14. April): Während viele BVB-Spieler bereits darauf warten, endlich wieder für Borussia Dortmund im Einsatz zu sein, scheint sich Mahmoud Dahoud (24) bereits auf seinen Abschied aus dem Ruhrgebiet vorzubereiten. Kein Wunder, spielt der 24-Jährige doch in der Mannschaft von Trainer Lucien Favre (61) praktisch gar keine Rolle, wie auch ein Blick auf die Statistik zeigt.

Mo Dahoud (BVB): Zukunft bei Borussia Dortmund unwahrscheinlich

In bislang 25 möglichen Spielen kommt der Mittelfeldspieler gerade mal auf neun Einsätze. Dabei gelang ihm in 294 Minuten Einsatzzeit nur eine Torvorlage. Zum Vergleich: Axel Witsel (31) kommt in 21 Spielen auf vier Tore und vier Torvorbereitungen.

Dazu kommt, dass Mo Dahoud in den neun Bundesliga-Partien, in denen er für den BVB auflief, nie über die komplette Distanz auf dem Spielfeld stand. So hatte sich der 24-Jährige seine Zeit bei Borussia Dortmund nicht vorgestellt.

Mo Dahoud (BVB) wartet seit 2017 auf den Durchbruch bei Borussia Dortmund

2017 wechselte Mo Dahoud von der Borussia aus Gladbach zu der aus Dortmund. Doch im Gegensatz zu anderen Neuzugängen in den vergangenen Jahren wie Axel Witsel (31) und Emre Can (26), die sich nach nur kurzer Zeit sehr gut in die Mannschaft integrierten und meist überzeugten, blieb sein Durchbruch seitdem aus. 

Mo Dahoud (r.) saß in der aktuellen Saison meist nur auf der Ersatzbank von Borussia Dortmund - wie hier mit Mario Götze.

Nach der vergangenen Winterpause hat sich seine Situation beim BVB sogar verschärft. Denn in den wenigen Einsätzen, die er von Lucien Favre zugesprochen bekam, war der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler durchschnittlich nur noch 15 Minuten im Einsatz.

Das Tief von Mahmoud Dahoud macht sich auch bei seinem Marktwert bemerkbar. Für 12 Millionen Euro holte der BVB ihn einst von Borussia Mönchengladbach. Seitdem ist sein Marktwert von zwischenzeitlich 15 Millionen Euro auf 6,5 Millionen Euro geschrumpft.

Video: In Borussia Dortmund "steckt viel Gladbach" 

Mo Dahoud (BVB): Diese Gründe sprechen für einen Abschied von Borussia Dortmund

Auch Sky sieht schwarz für BVB-Spieler Mo Dahoud, der kürzlich vor Gericht stand, und seine Zukunft bei Borussia Dortmund. Das liege nicht nur an der hohen Konkurrenz im Mittelfeld von Borussia Dortmund, sondern auch an der hohen Fehlerquote sowie der fehlenden Entwicklung im Spiel des 24-Jährigen.

Darüber hinaus berichtet der Pay-TV-Sender, dass der 24-Jährige bei den Verantwortlichen auch schon einen Wechselwunsch hinterlegt hat. Zwar ist sein Vertrag noch bis zum 30. Juni 2022 gültig.

Mo Dahoud (BVB): Konkurrenz bei Borussia Dortmund scheint zu groß zu sein

Allerdings erscheint es mehr als fraglich, ob Mo Dahoud diesen auch erfüllen wird. Insbesondere dann, wenn der Leistungsunterschied zwischen ihm und seinen Konkurrenten Axel Witsel, Emre Can und auch Thomas Delaney (28) weiterhin so groß ist.

Auf seinem Instagram-Profil zeigte sich Mo Dahoud allerdings zuletzt motiviert und veröffentlichte ein Video aus dem Training, das er Anfang April für Borussia Dortmund absolvierte. Ob er damit doch noch durchstarten kann, ist aber mehr als zweifelhaft.