Passt Lucien Favre zum BVB? Spieler packt aus: "Seine Art hat Vor- und Nachteile"

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Lucien Favre bei einem BVB-Heimspiel. Foto: dpa

Nach schwachem Saisonstart ist Lucien Favre in die Kritik geraten. In einem Interview verrät Nico Schulz, wie gut er zum BVB passt. Hier die Infos.

Nach schwachem Saisonstart ist Lucien Favre (61) in die Kritik geraten. In einem Interview verrät Nico Schulz (26), wie gut der Schweizer zum BVB passt.

  • Nico Schulz spricht in einem Interview unter anderem über Lucien Favre.
  • Demzufolge passe insbesondere die sachliche Art des Schweizers gut zum aktuellen Kader des BVB.
  • Dennoch sieht der 26-Jährige auch Nachteile beim Trainer.

BVB: Kritikpunkte an Lucien Favre reißen nicht ab

Fehlende Emotionalität. Katastrophale Standardschwäche. Passive Spielweise. Geringe Laufbereitschaft. Die Kritikpunkte an Lucien Favre rissen in den vergangenen Wochen nicht ab. Beim BVB diskutiert man dennoch nicht über den 61-jährigen Schweizer.

Einen Grund hierfür verrät Nico Schulz möglicherweise in einem Interview mit Sport1: "Für diese Mannschaft passt es ganz gut, dass er immer sachlich bleibt und wir wissen, was er von uns will und was wir besser machen müssen." Laut dem 26-Jährigen passt Lucien Favre also gut zum Kader von Borussia Dortmund. Auch Torhüter Roman Bürki nahm den BVB-Trainer aus der Verantwortung für die aktuelle Misere.

Nico Schulz: "Lucien Favre kommt nicht aus der Emotion heraus"

Dennoch habe die Art des 61-Jährigen auch Nachteile: "Er versucht, immer sachlich zu bleiben und kommt nicht aus der Emotion heraus. Das hat alles seine Vor- und Nachteile", heißt es in dem Interview weiter. Dass der Schweizer kein emotionaler Trainer ist, wird ihm vor allem bei Teilen der Fans negativ ausgelegt.

Schließlich ist der jetzige Trainer des BVB aufgrund seiner Art das komplette Gegenteil von Vereinsikone Jürgen Klopp (52). Die Sehnsucht nach dem 52-Jährigen ist jedoch nicht nur im Fanlager von Borussia Dortmund groß. Auch Hans-Joachim Watzke (60) hat den Abgang des Trainerlieblings nie komplett überwunden.

Der BVB muss in den kommenden Wochen liefern

Sichtweisen wie diese lassen den Trainerstuhl des Schweizers zumindest medial wackeln. Fakt ist jedoch auch, dass Lucien Favre in den kommenden Wochen gehörig unter Zugzwang steht.

Mit Spielen gegen Borussia Mönchengladbach (in der Liga und im DFB-Pokal), Schalke 04 (26. Oktober), Inter Mailand (23. Oktober) und Bayern München (9. November) warten wahrlich keine leichten Aufgaben auf den BVB.