Boss Watzke wird deutlich

BVB trifft Entscheidung zur Zukunft von Edin Terzic

Beim BVB wird die Kritik immer lauter. Boss Hans-Joachim Watzke will eine Diskussion über Trainer Edin Terzic gar nicht erst aufkommen lassen.

Dortmund – BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat Edin Terzic einen Freibrief erteilt. Der 63-Jährige stellte sich bedingungslos hinter seinen Trainer.

BVB-Trainer Edin Terzic: Entlassung ist für Watzke überhaupt kein Thema

Im DFB-Pokal und in der Champions League ist Borussia Dortmund im Soll, steht jeweils im Achtelfinale. In der Bundesliga überwintert der BVB aber nur auf Platz 6. Das Torverhältnis von + 4 Toren ist das schlechteste seit der Seuchen-Hinrunde von 2014/15, die den Abschied von Jürgen Klopp besiegelte.

Zu oft wirkt die Mannschaft von Trainer Edin Terzic ratlos im Angriffsspiel und unsortiert in der Rückwärtsbewegung. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke will aber überhaupt nichts von einer Trainerdiskussion wissen.

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat eine klare Meinung zu seinem Trainer Edin Terzic.

BVB-Boss Watzke über Trainer Terzic: „Werden noch großartige Dinge von ihm sehen“

„Edin ist ein Typ, der den Klub kennt und liebt“, sagte Watzke bei Bild-TV. „Aber er hat eine Mannschaft, die noch zu großen Schwankungen ausgesetzt ist. Terzic macht aber einen großartigen Job, daher bin ich mir sicher, dass wir noch lange Freude an ihm haben werden.“

Terzics großes Plus: Er ist eine Identifikationsfigur. Als glühender BVB-Fan soll der Sauerländer das Gesicht des Vereins bleiben. „Terzic ist in der Gänze beim BVB hoch angesehen. Von allen Beteiligten höre ich, wie akribisch er arbeitet. Wir werden noch großartige Dinge von ihm sehen“, kündigt Watzke an.

BVB-Trainer Edin Terzic wie Jürgen Klopp? Watzke vergibt Job-Garantie

Selbst Vergleiche mit einer Trainer-Ikone scheut er nicht: „Jürgen Klopp hat sich dem Klub sieben Jahre voll und ganz verschrieben. Ich sehe da Parallelen zu Edin, der sich auch total auf den Klub fokussiert. Das sehe ich auch bei Sebastian Kehl und so ist es bei mir auch.“ Das Trio aus Trainer, Sportdirektor und Geschäftsführer will in Dortmunder weiter zusammenarbeiten.

Nach den BVB-Niederlagen in Mönchengladbach und zuvor in Wolfsburg ist Watzke überzeugt: „Er liebt diesen Klub nicht nur, sondern weiß genau, was wir jetzt machen müssen. Er macht einen sehr tollen Job und wird das noch sehr lange bei Borussia Dortmund machen.“

Rubriklistenbild: © Döring, Reviersport und Team2 via Imago, BVB, Collage: Nicolas Luik/RUHR24