Klopp und Delaney für den Fußballspruch des Jahres nominiert - "So viel Übergewicht im Mittelfeld"

Jürgen Klopp. Foto: Martin Rickett/PA Wire/dpa
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Jürgen Klopp. Foto: Martin Rickett/PA Wire/dpa

Die Deutsche Akademie für Fussballkultur hat die Nominierten zum Fußballspruch des Jahres bekanntgegeben. Klopp, Delaney und Goretzka gehören dazu.

Die Deutsche Akademie für Fussballkultur hat die elf Nominierten für die Wahl zum Fußballspruch des Jahres 2019 präsentiert. Mit dabei sind BVB-Spieler Thomas Delaney (28), Ex-Borussen-Trainer Jürgen Klopp (52) und der frühere Schalke-Profi Leon Goretzka (24).

  • Fußballspruch des Jahres! Jürgen Klopp: "Ich hatte noch nie schon mit Anpfiff so viel Übergewicht im Mittelfeld."
  • Thomas Delaney: "Es gibt ganz viele junge Spieler. Manchmal ist es wie Gassi gehen mit zehn Hunden."
  • Leon Goretzka: "Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets. Da antwortet man auf die Frage nach der Nationalität mit Schalke, Dortmund oder Bochum."

Fußballspruch des Jahres: Wer beerbt Thomas Hitzlsperger?

Am 25. Oktober wird der Fußballspruch des Jahres 2019 gekürt. Die Jury der Deutschen Akademie für Fussballkultur hat die elf Nominierten bekanntgegeben. Es geht um die Nachfolge von Thomas Hitzlsperger.

"Die Schweden sind wie Mittdreißiger in der Disco: Hinten reinstellen und warten, ob sich was ergibt." Mit dieser messerscharfen Analyse vor dem WM-Spiel Deutschland gegen Schweden (2:1) sorgte Thomas Hitzlsperger (37) 2018 für den Fußballspruch des Jahres.

Seinen Nachfolger kürt die Deutsche Akademie für Fußballkultur am 25. Oktober 2019 anlässlich der Gala zur Verleihung des Deutschen Fußball-Kulturpreises. Knapp einen Monat vor der Veranstaltung wurden die elf Nominierten bekanntgegeben.

Ex-BVB-Trainer Jürgen Klopp darf nicht fehlen

Unter den elf Anwärtern auf den Fußballspruch des Jahres 2019 befindet sich selbstverständlich auch Jürgen Klopp, der einen kuriosen und lustigen Beitrag zu Players Tribune über seine BVB-Zeit beigetragen hat. Da der legendäre Trainer von Borussia Dortmund regelmäßig ein Sprüchefeuerwerk abbrennt, ist seine Nominierung keine große Überraschung.

In die engere Auswahl hat Klopp, an dessen Stelle Hans-Joachim Watzke (60) lieber die ganze Mannschaft beim BVB ausgetauscht hätte, es mit dem Versuch geschafft, die körperliche Beschaffenheit seiner Mannschaft beim Abschiedsspiel von Roman Weidenfeller (39) als taktische Errungenschaft zu beschönigen.

"Ich hatte noch nie schon mit Anpfiff so viel Übergewicht im Mittelfeld."

Jürgen Klopp

Thomas Delaney und das "Gassi gehen" mit den Spielern von Borussia Dortmund

Die schwarz-gelbe Fahne hält mit Thomas Delaney (28) auch ein aktiver Spieler vom BVB, dessen Doku "Inside Borussia Dortmund" auch in der ARD läuft, hoch. Denn im Talk mit Radio 91.2 und den Ruhr Nachrichten bewarb sich der Däne für den Fußballspruch des Jahres 2019.

Der für den BVB so interessante Delaney zog, angesprochen auf die vielen jungen Spieler im Kader von Borussia Dortmund einen interessanten Vergleich. Zuletzt hatte der Däne Delaney eine durchaus kuriose Woche beim BVB hinter sich.

"Es gibt ganz viele junge Spieler. Manchmal ist es wie Gassi gehen mit zehn Hunden."

Thomas Delaney

Aktuell hat der dänische Nationalspieler

Thomas Delaney beim BVB

mit einigen Problem zu kämpfen. Er ist verletzt und hat zudem in den letzten vier Partien nicht gespielt. 

 

Leon Goretzka: Ex-Spieler von Schalke mit Statement gegen Rechts für Fußballspruch des Jahres 2019 nominiert

Gute Chancen auf die Auszeichnung besitzt auch Bayern-Spieler Leon Goretzka, wegen dem Schalke Geld an Bochum bezahlen muss. Denn Goretzka, der seine Jugend beim VfL Bochum verbrachte und anschließend fünf Jahre für Schalke 04 spielte, ist für sein klares Statement gegen Rechts nominiert.

"Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets. Da antwortet man auf die Frage nach der Nationalität mit Schalke, Dortmund oder Bochum."

Leon Goretzka

Eine Gruppe friedlicher BVB-Fans hat derweil eine kuriose ebay-Kleinanzeige geschaltet. Sie suchen einen Bier-Sherpa, der mit ihnen "für umme" auf die Südtribüne kommt. Doch die Sache hat einen Haken. 

Anlass für seine deutliche Positionierung waren rassistische Äußerungen einiger Fans beim Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien in Wolfsburg (1:1). Wer die übrigen acht Nominierten zum Deutschen Fußballspruch des Jahres 2019 sind, lest ihr auf der Seite der Deutschen Akademie für Fussballkultur.