BVB: Jürgen Klopp wollte Kerem Demirbay zu den Profis holen - doch der lehnte ab

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Kerem Demirbay beim Training mit Bayer 04 Leverkusen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Der BVB und Jürgen Klopp wollten Kerem Demirbay einst mit einem Profivertrag austatten. Doch der lehnte ab. Hier die Infos.

Borussia Dortmund bot Kerem Demirbay (26) in der Vergangenheit einen Vertrag an. Doch der Mittelfeldspieler, der seinerzeit in der Reserve der Dortmunder Borussia spielte, schlug die Offerte des damaligen BVB-Trainers Jürgen Klopp aus.

  • Borussia Dortmund wollte Kerem Demirbay 2013 mit einem Profivertrag ausstatten.
  • Der 26-Jährige, der damals in der Dortmunder Reserve spielte, schlug das Angebot allerdings aus.
  • Anstatt beim BVB Profi zu werden, ging es für den Offensivspieler zum Hamburger SV.

Kerem Demirbay: Bereits für fünf Klubs in Deutschland aktiv

Kerem Demirbay stand bereits bei fünf Profi-Klubs in Deutschland unter Vertrag. TSG 1899 Hoffenheim, Fortuna Düsseldorf, 1. FC Kaiserslautern, Hamburger SV und Bayer Leverkusen lauten die bisherigen Stationen des deutschen Nationalspielers.

Für Bayer Leverkusen ist der 26-Jährige erst seit der laufenden Spielzeit aktiv. Im Sommer 2019 kam er für 32 Millionen Euro von der TSG Hoffenheim.

BVB klopfte beim 26-Jährigen an mit Jürgen Klopp an

Wie Kerem Demirbay nun in einem Interview bekanntgab, hätte er auch bereits für die erste Mannschaft von Borussia Dortmund, dessen Spieler Jadon Sancho in seiner Heimat London mit einer tollen Geste begeisterte, spielen können. 2013 habe der BVB mit Trainer Jürgen Klopp intensiv beim Offensivspieler angeklopft.

"Man legte mir dort einen Dreijahres-Vertrag als Profi vor. Jürgen Klopp war damals der Trainer beim BVB", erinnert sich Kerem Demirbay, der seinerzeit in der BVB-Reserve spielte, im Gespräch mit bayer04.de. "Ich weiß noch, wie er mich in den Raum zum Gespräch gerufen hat und sagte: "Komm, wir wollen dich.“

Kerem Demirbay sagt dem BVB ab

Doch die BVB-Offerte von Jürgen Klopp, der von Robbie Williams eine Liebeserklärung erhalten hat, verfehlte ihr Ziel. Kerem Demirbay sagte den Schwarzgelben ab, wechselte stattdessen zum Hamburger SV. „Damals war ich damit überfordert und einfach noch nicht so weit, mich der großen Konkurrenz dort zu stellen“, begründet er seine damalige Entscheidung.

In Hamburg angekommen, wusste der Mittelfeldspieler allerdings nicht wirklich Fuß zu fassen. Darum erfolgte der Wechsel zu Fortuna Düsseldorf. Von da an ging es für den zentralen Mittelfeldspieler bergauf - auch wenn er weiter auf seinen sportlichen Durchbruch warten musste.

Kerem Demirbay lässt Marktwert explodieren

Jenen Erfolg feierte er dann aber bei der TSG Hoffenheim. Beginnend von einem Marktwert von gerade einmal 1,5 Millionen Euro, stieg sein Marktwert binnen von drei Jahren auf 32 Millionen Euro an. Für diese Summe kaufte ihn dann Bayer Leverkusen.

Übrigens hat ein BVB-Spieler über Trainer Lucien Favre ausgepackt. Es gebe sowohl Vorteile als auch Nachteile mit dem Schweizer in der alltäglichen Arbeit.