BVB-Profi steht vor Comeback

"Wenn du sagst...": Julian Brandt mit klarer Forderung an seine BVB-Teamkollegen

Werder Bremen - Borussia Dortmund
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Werder Bremen - Borussia Dortmund

Julian Brandt steht vor seinem Comeback beim BVB. Im Feiertagsmagazin sprach der 23-Jährige über Defensivarbeit, die starke Offensive und das Spiel in Bremen.

  • Julian Brandt lobt die Abwehrarbeit seiner Kollegen gegen Frankfurt und Paris.
  • Bei der BVB-Offensive gerät der 23-Jährige regelrecht ins Schwärmen.
  • Für die Partie in Bremen formuliert er eine klare Strategie.

Dortmund – Von der Tribüne aus verfolgte Julian Brandt (23) die BVB-Erfolge gegen Eintracht Frankfurt und Paris St. Germain. Im Feiertagsmagazin freute sich der Mittelfeldspieler vor allem über die konzentrierten Abwehrleistungen.

Top-Offensive und anfällige Defensive: BVB muss Spagat meistern

Mit 63 erzielten Toren verfügt der BVB (die Einzelkritik und Noten nach der Partie gegen Werder Bremen) aktuell über die torgefährlichste Offensive der Bundesliga. 32 Gegentore bedeuten allerdings gleichzeitig auch den schwächsten Wert aller Top-Teams. 

Es ist dieser schwierige Spagat zwischen furiosem Angriffsspiel und Nachlässigkeiten im Abwehrverhalten, an dessen Lösung Trainer Lucien Favre (62) schon die ganze Saison tüftelt.

BVB-Profi Julian Brandt: Abwehrarbeit als Aufgabe der gesamten Mannschaft

Zumindest in den vergangenen beiden Partien konnte Borussia Dortmund diese Elemente miteinander vereinen. "Die Defensive ist immer der Schlüssel", sagte der Schweizer nach dem BVB-Spiel gegen Paris St. Germain. 

Auch Julian Brandt, der gegen Werder Bremen sein BVB-Comeback feiern könnte (zum Live-Ticker), hob die Bedeutung einer konzentrierten Abwehrarbeit hervor. In der aktuellen Ausgabe des Feiertagsmagazins betonte er dabei die gesamtmannschaftliche Aufgabe.

Julian Brandt appelliert an BVB-Kollegen: „mit aller Macht“ das Gegentor verhindern

"Am Ende verteidigst du als Mannschaft. Wenn du sagst, du hast fünf Verteidiger, die kümmern sich um die Defensive und die anderen Fünf kümmern sich um die Offensive, dann wird das definitiv schief gehen."

Stattdessen solle das Ziel sein, "alle zehn Jungs hinter den Ball bekommen" und "mit aller Macht" versuchen, "das Tor zu verhindern."

Julian Brandt: Frankfurt und Paris müssen „Grundlage für jedes Spiel sein“

Im Champions League-Heimspiel des BVB gegen Paris St. Germain (der Live-Ticker zum Nachlesen) hätten seine Teamkollegen dies "fantastisch" gemacht, lobte Julian Brandt. Auch im Duell mit Eintracht Frankfurt sei das Spiel gegen den Ball „sehr, sehr gut“ gewesen. 

Diese Leistungen müssten nun "die Grundlage für jedes Spiel sein". Der 23-Jährige räumte aber auch ein, das man so etwas "nicht immer schaffen" könne.

„Extreme Qualität“: Julian Brandt schwärmt über Offensive des BVB

Bereits dauerhaft auf Top-Level, präsentiert sich dagegen der Angriff. Wenn Julian Brandt, der mit BVB-Kollege Dan-Axel Zagadou (20) im Visier von Real Madrid sein soll, über die BVB-Offensive spricht, gerät er regelrecht ins Schwärmen. "Wir haben eine extreme Qualität, torgefährlich zu sein." 

Besonders imponiere dem Mittelfeldspieler, wie viele verschiedene Spieler schon als Torschütze in Erscheinung traten. Neben Erling Haaland (19) und Jadon Sancho (19) zählte er auch Axel Witsel (31), Emre Can (26), Raphael Guerreiro (26) oder Achraf Hakimi (21) auf.

Video: Julian Brandt scherzt mit Marco Reus im Trainingslager

"Nach vorne sind wir da schon auf sehr, sehr hohem europäischen Niveau", bilanzierte der deutsche Nationalspieler. In der Offensive entscheide dabei oft mehr die individuelle Qualität oder der Instinkt des Spielers statt ein vorgegebener Spielzug.

Julian Brandt gibt die Richtung vor: So gewinnt der BVB in Bremen

Beim Auswärtsspiel in Bremen soll nun der dritte BVB-Sieg in einer Woche gelingen. Auch wenn die Situation gegen den Tabellen-Vorletzten wieder eine ganz andere sei, müsse man "weiter versuchen, gnadenlos die Tore zu machen und nicht ein oder zwei Prozent" weniger geben, warnte Julian Brandt

Nach dem Pokal-Aus vor rund zwei Wochen müssten sich die Schwarzgelben an der zweiten Halbzeit in Bremen orientieren. "Ansonsten", so der BVB-Profi, "einfach so weiter machen, wie wir es die letzten zwei Spiele gemacht haben."

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