Kuriose Anekdote

Jürgen Klopp wollte Top-Star zum BVB lotsen

Jürgen Klopp hat eine spannende Anekdote aus Dortmunder Zeiten offenbart. Der Revierklub hätte vor Jahren fast einen heutigen Top-Star verpflichtet.

Dortmund/Liverpool – Jürgen Klopp redet auch knapp sieben Jahre nach seinem Abschied von Borussia Dortmund immer noch gerne über seinen Ex-Klub. Kürzlich plauderte der 55-Jährige wieder mal aus dem Nähkästchen und verriet, dass dem Revierklub vor einiger Zeit beinahe ein großer Transfer-Coup geglückt wäre. Der BVB wollte damals einen 15-Jährigen verpflichten.

PersonJürgen Klopp
Geboren16. Juni 1967 (Alter 55 Jahre), Stuttgart
Aktueller VereinFC Liverpool
ElternElisabeth Klopp, Norbert Klopp

Ex-BVB-Trainer Jürgen Klopp wollte Top-Star nach Dortmund lotsen

Heute ist der Mittelfeldspieler 23 Jahre alt und steht beim FC Arsenal unter Vertrag. Die Rede ist von Martin Ödegaard, der in jungem Alter bereits als „neuer Messi“ gefeiert wurde. Ganz so steil ging seine Kariere in der Folge zwar nicht bergauf, aber der Spielmacher gehört trotz seines noch immer jungen Alters immerhin zu den besten Spielern in der Premier League.

Ex-BVB-Trainer Jürgen Klopp, dem ein lebenslanger Vertrag winkt, ist schon seit langem ein Fan von Ödegaard, wie er nun selbst zugab: „Ich mag ihn wirklich. Etwas schwieriger war es zu Beginn seiner Karriere bei Real Madrid. Da sah es so aus, als liefen die Dinge nicht in seine Richtung. Das hat mich sehr enttäuscht, weil wir ihn schon in Dortmund haben wollten, als er noch sehr jung war.“

BVB: Jürgen Klopp wollte Martin Ödegaard zu Borussia Dortmund holen

Ödegaard debütierte mit 15-Jahren bei den Profis von Strømsgodset IF in der ersten norwegischen Liga. In seiner Debütsaison kam er prompt auf fünf Treffer und sieben Torvorlagen. Damit zog er das Interesse nahezu aller europäischer Top-Klubs auf sich. Auch der BVB bemühte sich offenbar um seine Dienste.

„Wir hatten ein langes Gespräch, als er noch ein Junge war, zusammen mit seinem Vater. Am Ende hat er sich für Madrid entschieden, und das ist in Ordnung. Aber deshalb habe ich seinen Werdegang immer verfolgt“, erklärte Jürgen Klopp.

Martin Ödegaard hätte vor Jahren zum BVB wechseln können.

BVB: Jürgen Klopp schwärmt in den höchsten Tönen von Martin Ödegaard

Bei Real Madrid entwickelte sich Ödegaard zunächst nicht so wie erhofft und bekam kaum Spielanteile. Es folgte eine lange Leih-Odyssee mit Stationen beim SC Heerenveen, Vitesse Arnheim, Real Sociedad und Arsenal London. Seit der Spielzeit 2021/2022 ist der Nationalmannschaftskollege von Erling Haaland nun fest bei den Gunners. Real Madrid erhielt im Gegenzug eine Ablösesumme von 35 Millionen Euro.

„Ich bin wirklich glücklich, dass er jetzt der Spieler geworden ist, von dem wir alle erwartet haben, dass er dieser wird. In der Tat sogar noch besser, wenn Sie so wollen. Er spielt eine große Rolle in einem unglaublich starken Arsenal-Team“, so Jürgen Klopp, der offenbar einen Transfer von Jude Bellingham forciert, abschließend. Nach dem Korb von Martin Ödegaard verpflichtete der BVB in der Saison 2014/2015 übrigens Kevin Kampl von RB Salzburg.

Am Sonntag (9. Oktober) trifft Jürgen Klopp mit seinem FC Liverpool kurioserweise auf den FC Arsenal und Martin Ödegaard. Ein wegweisendes Spiel für die Reds, die mit zehn Punkten aus sieben Spielen lediglich auf Platz 9 in der Premier-League stehen. Arsenal ist mit 21 Punkten Tabellenführer.

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