Neun Jahre nach Meisterschaft

Jürgen Klopp schwärmt über seine Zeit beim BVB: "Klasse mit Hochintelligenten"

Jürgen Klopp erinnert sich noch heute gerne an seine Zeit beim BVB zurück.
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Jürgen Klopp erinnert sich noch heute gerne an seine Zeit beim BVB zurück.

Jürgen Klopp holte mit dem BVB zwei Meisterschaften. Nun beim FC Liverpool angekommen, erinnert er sich an die Zeit.

  • Jürgen Klopp verbindet mit seiner ersten Meisterschaft mit dem BVB viele Erinnerungen.
  • Auch neun Jahre später ist Jürgen Klopp voll des Lobes für seine ehemalige Mannschaft von Borussia Dortmund
  • Noch heute leidet der heutige Liverpool-Trainer mit seinem Ex-Verein mit.

Dortmund - Ziemlich genau neun Jahre ist es her, dass Jürgen Klopp (52) seine erste Meisterschaft mit Borussia Dortmund (alle BVB-Artikel unter RUHR24.de) feiern konnte. Am 30. April 2011 wurde der BVB durch ein 2:0 gegen den FC Nürnberg Deutscher Meister. Ein Moment, an den sich der 52-Jährige heute noch gerne erinnert.

Jürgen Klopp: Meisterschaft mit dem BVB noch heute von großer Bedeutung

"Dieser Tag hat bei mir eine ganz große Bedeutung, und ich erinnere mich zwar nicht täglich daran, aber immer wieder und sehr gerne", erzählt der ehemalige BVB-Trainer im neuesten Podcast der Schwarz-Gelben.

Er gesteht dabei auch, dass er ab und zu die Meisterschaften 2011 und 2012 durcheinanderbringt. "Die Mannschaft hatte sich ja nicht groß verändert." Es seien aber allesamt positive Erinnerungen, die Jürgen Klopp mit seiner BVB-Zeit verbindet. Auch, wenn es beim Wechsel von Jürgen Klopp zum BVB zunächst einen kleinen Fehler gab.

BVB: Einige Momente der Meisterfeier bleiben Jürgen Klopp unvergessen

Einige Erinnerungen sind ihm besonders im Gedächtnis hängen geblieben. So zum Beispiel der neue Haarschnitt von Kevin Großkreutz oder das Interview mit Ex- BVB-Keeper Roman Weidenfeller, der über den Bundesliga-Neustart sprach, "Ich hab die Bilder von Neven (Subotic), der die Bundesliga-Rückkehr kritisch sieht, im Kopf, wie er halbnackt auf einem Auto tanzt."

Unvergessen bleibt für den 52-Jährigen der Moment, in dem Stadionsprecher Norbert Dickel das 1:0 von Köln gegen den BVB-Verfolger Leverkusen verkündete. "Du weißt, es ist noch nichts entschieden. Aber dein Herz sagt was ganz anderes, das klopft bis oben hin.

Übrigens: Jürgen Klopp, Trainer vom FC Liverpool, hat sich zu einem möglichen Saisonabbruch in der englischen Premier League geäußert. Für ihn wäre es das absolute "Worst-Case-Scenario".

Jürgen Klopp: Mannschaft des BVB war voller "überragender Typen"

An das, was nach dem Abpfiff geschah, erinnert sich Jürgen Klopp, der über einen möglichen Wechsel von BVB-Star Jadon Sancho (20) spricht, nur noch verschwommen. "Ich hoffe, ich bin zu Dieter Hecking, dem Nürnberger Trainer. Ich hoffe, dass ich auf dem Platz danach mit jedem Spieler den verdienten persönlichen Moment gehabt habe."

2011 wurde Jürgen Klopp mit dem BVB das erste Mal deutscher Meister. Noch heute erinnert er sich gerne daran.

Seine Mannschaft damals habe allen Problemen getrotzt und eine überragende Mentalität bewiesen. "Es war so einfach mit dieser Mannschaft. Alles überragende Typen", erinnert sich Jürgen Klopp, der mit Robert Lewandowski einst eine irre Wette hatte, zurück. Zu fast allen der Spieler hat er noch heute guten Kontakt.

BVB-Titel hat das Leben von Jürgen Klopp bereichert

Auch über das spielerische Können seines ehemaligen Teams schwärmt Jürgen Klopp noch heute. "Wir waren eine Klasse mit lauter Hochintelligenten." Trotz vieler jungen Spieler, habe der BVB damals immer wieder einen taktischen Vorteil gegenüber den gegnerischen Teams gehabt.

Für Jürgen Klopp war dieser Meistertitel mit Borussia Dortmund einer der wichtigsten Momente seiner Karriere. "Ich habe immer gesagt, dass dieser Titel den größten Einfluss auf meine Trainertätigkeit hatte. Das hat unser aller Leben bereichert.“

Jürgen Klopp: Bei Borussia Dortmund hat er jede Sekunde genossen und leidet noch heute mit dem Verein

Er erinnert sich noch heute gerne an seine Zeit beim BVB zurück. "Ich habe jede Sekunde in Dortmund genossen, ich gucke nur mit einem Lächeln zurück." Noch heute leide er "wie ein Hund", wenn es schlechte Nachrichten über den BVB gibt.