Borussia Dortmund will Klarheit

Ultimatum für Jadon Sancho festgelegt: Bis wann der BVB einem Transfer zustimmen würde

Jadon Sancho will Borussia Dortmund offenbar in diesem Sommer verlassen. Auf einen langen Transferpoker will sich der BVB jedoch nicht einlassen. 

  • Jadon Sancho würde Borussia Dortmund offenbar am liebsten noch in diesem Sommer verlassen.
  • Der BVB will den englischen Nationalspieler indes nicht abgeben.
  • Die Westfalen haben dem 20-Jährigen daher wohl eine Frist gesetzt.

Dortmund - "Jadon Sanchos (20) Wechselwunsch für diesen Sommer ist nach wie vor intakt". Das vermeldete Sky-Reporter Max Bielefeld am Montagabend (29. Juni) bei "Transfer Update – die Show". Der BVB hat wiederum keinerlei Interesse daran, den englischen Nationalspieler (unter Wert) zu verkaufen. 

Name

Jadon Sancho

Geboren

25. März 2000 (Alter 20 Jahre), Camberwell, London, Vereinigtes Königreich

Größe

1,80 Meter

Gewicht

76 Kg

Vater

Sean Sancho

Aktuelle Teams

Borussia Dortmund (#7), Englische Fußballnationalmannschaft (#19)

Beitrittsdaten

2007 (FC Watford), 2015 (Manchester City), 2017 (Borussia Dortmund)

Borussia Dortmund: Der BVB will Jadon Sancho nicht verkaufen

"Wir möchten Jadon Sancho nicht verkaufen. Das muss man deutlich so sagen. Insofern gibt es auch keinen Corona-Rabatt", stellte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (61) am vergangenen Sonntag (28. Juni) im "Check24 Doppelpass" unmissverständlich klar.

Sollte der Engländer sich in diesem Sommer tatsächlich eine sportliche Luftveränderung wünschen, wäre er somit in der Bringschuld, einen solventen Abnehmer zu finden. In der Theorie hätte er damit in diesem Sommer bis zum 5. Oktober Zeit. 

Jadon Sancho: BVB setzt Engländer eine Wechsel-Frist

In der Praxis wird sich Borussia Dortmund (alle BVB-Artikel auf RUHR24.de) allerdings nicht so lange auf die Folter spannen lassen. Nach WAZ-Informationen (Bezahlschranke) haben die Westfalen dem 20-Jährigen eine Frist gesetzt. "Bis die Saison beginnt, sollte Klarheit herrschen", heißt es bei der Regionalzeitung.

Manchester United will Jadon Sancho (m.) zum "Schnäppchenpreis" verpflichten.

Für den Beginn der Bundesliga-Saison 2020/2021 ist derzeit entweder der 11. oder 18. September vorgesehen. Bis dahin müsste ein Transfer folglich über die Bühne gegangen sein. 

Borussia Dortmund: Manchester United spielt bei Jadon Sancho auf Zeit

Als heißester Anwärter auf eine sehr teure Verpflichtung von BVB-Star Jadon Sancho gilt weiterhin Manchester United. Doch der englische Rekordmeister hat es offenbar ganz und gar nicht eilig, seinen Wunschspieler unter Vertrag zu nehmen. 

Vielmehr wollen sich die "Red Devils" mit einem Angebot Zeit lassen und somit einen Preisnachlass für den BVB-Star erwirken. Dies berichtete jedenfalls die britische Boulevardzeitung Daily Mail noch vor einigen Tagen. Auf diesen Transferpoker werden sich die Verantwortlichen der "Schwarz-Gelben" zweifelsohne nicht einlassen. Ein Topklub ist aber aus dem Transferpoker um Jadon Sancho ausgestiegen.

Borussia Dortmund: Manchester United hofft bei Transfer von Jadon Sancho auf ein Schnäppchen

Informationen des englischen Sportsenders Sky Sports mehren zudem die Zweifel, dass ein Wechsel in den Norden Englands in diesem Sommer über die Bühne gehen wird. Demzufolge sei Manchester United nicht gewillt, mehr als 55 Millionen Euro für Jadon Sancho zu bezahlen. 

Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc sind lange genug im Geschäft, um sich nicht durch das Pokerspiel von Manchester United beeindrucken zu lassen. Im Zweifel wird Jadon Sancho auch in der kommenden Saison für den BVB auf Torejagd gehen. Aus sportlicher Sicht wäre dies ohnehin das beste Szenario für den deutschen Vizemeister, findet Sven Fekkers für RUHR24.

Der Sportsender beruft sich dabei auf Aussagen von Klubverantwortlichen. Mit diesem Betrag wird man Hans-Joachim Watzke indes nicht dazu bewegen, seine Aussage vom vergangenen Sonntag zu überdenken.

Zumindest hat der BVB aber schon Pläne, wie er die hohe Ablöse für Jadon Sancho wieder investieren möchte.

Rubriklistenbild: © Uwe Anspach/dpa