Vertrag des BVB-Profis läuft bis 2022

Verbleib in Dortmund unklar: Jadon Sancho soll Entscheidung über BVB-Zukunft getroffen haben 

Jadon Sancho ist und bleibt das größte Fragezeichen in der Personalplanung beim BVB.
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Jadon Sancho ist und bleibt das größte Fragezeichen in der Personalplanung beim BVB.

Hinter Jadon Sancho (Borussia Dortmund) stehen etliche Fragezeichen. Nun soll der BVB-Profi eine wegweisende Entscheidung getroffen haben.

  • Manchester United räumt offenbar auf, um Platz für Jadon Sancho zu schaffen.
  • Der BVB gibt sich in persona Michael Zorc entspannt.
  • Nun soll Jadon Sancho eine Entscheidung getroffen haben.

Update, Freitag (29. Mai), 20.30 Uhr: Dortmund - Nun könnte bei Jadon Sancho (20) eine Entscheidung gefallen sein. Wie Spox und Goal berichten, soll der BVB-Offensivspieler schon in diesem Sommer auf einen Abgang pochen. Eine Vertragsverlängerung seines bis 2022 laufenden Vertrages käme für den Engländer demnach nicht in Frage.

BVB: Jadon Sancho soll Premier-League Rückkehr anstreben

Da der Kontrakt des 20-Jährigen keine Ausstiegsklausel beinhalte müsste Borussia Dortmund einem Wechsel aber zustimmen. Laut Informationen von Spox und Goal strebe Jadon Sancho eine Rückkehr in die englische Heimat an. Zuletzt wurde der Spieler immer wieder mit Manchester United in Verbindung gebracht.

Erstmeldung, Mittwoch (27. Mai): Geht er oder nicht? Über der Personalie Jadon Sancho (20) schwebt bei Borussia Dortmund weiterhin das größte Fragezeichen. Obwohl die Konstellation im Transferpoker klar ist, bleibt die Zukunft des 20-Jährigen ungeklärt. Das Coronavirus hat die Karten aller Beteiligten neu durchgemischt.

BVB: Michael Zorc rechnet bei Jadon Sancho mit täglichen Veränderungen

Grundsätzlich würde der BVB den Engländer gerne behalten. Bei einem Transferangebot jenseits der 100 Millionen Euro wären die "Westfalen" allerdings durchaus bereit, den Offensivspieler ziehen zu lassen. Manchester United könnte für Jadon Sancho grundsätzlich eine solche Summe an Borussia Dortmund überweisen. Zuletzt äußerten die "Red Devils" wegen der Corona-Folgen allerdings öffentlich Zweifel.

Um die unklaren Auswirkungen auf das Sommer-Transferfenster weiß auch BVB-Sportdirektor Michael Zorc (57). "Es ist für alle Vereine momentan so, dass auf Sicht gefahren wird – auch in England! Mit Prognosen kann und möchte ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, weil sich Situation aktuell mitunter täglich ändert", so der 57-Jährige gegenüber Sport1.

Zeitdruck besteht ohnehin nicht. Immerhin ist Jadon Sancho noch bis Sommer 2022 vertraglich an den BVB gebunden. "Wir sind total entspannt in der Hinsicht."

Manchester United plant offenbar Ausverkauf: Angebot für Jadon Sancho beim BVB?

Wesentlich weniger entspannt scheint indes die Lage bei Manchester United. Im Nordwesten Englands werden anscheinend schon im Hintergrund die Hebel in Bewegung gesetzt, um trotz der Corona-Krise Geld in die Kassen zu spülen. So berichtet das Boulevardblatt Sun, dass die Zeit von Paul Pogba (27) beim Tabellenfünften der Premier League im Sommer enden könnte.

Verkauft Manchester United Paul Pogba, um Jadon Sancho vom BVB loszueisen?

Auch Marcos Rojo (30), Jesse Lingard (27) und Andreas Pereira (24) könnten den Verein demnach verlassen. Mit den Einnahmen aus den Verkäufen wäre ein Transfer von Jadon Sancho zweifellos zu realisieren. Vorerst wird jedoch weiter auf Sicht gefahren - in Dortmund und in Manchester.