Bild: Marius Becker/dpa

Dass Thorgan Hazard spätestens nach Ablauf seines Vertrages 2020 nach Dortmund wechseln wird, gilt längst als offenes Geheimnis. Jetzt bestätigte der Offensivspieler von Borussia Mönchengladbach selbst die Einigung mit dem BVB.

In einem Interview mit dem beglischen Fernsehsender VTM NIEUWS bestätigte Thorgan Hazard, was zuvor bereits aus dem Umfeld des Spielers zu vernehmen war: „Ich habe mit Borussia Dortmund gesprochen. Ich habe eine persönliche Einigung mit ihnen getroffen“, sagte der 21-fache belgische Internationale.

Hazard hofft auf Einigung zwischen dem BVB und Gladbach

Nun hofft er darauf, dass sein neuer Arbeitgeber sich mit Gladbach-Sportdirektor Max Eberl auf einen Preis einigen kann. Hazard meint: „Jetzt liegt es an den Vereinen. Das braucht Zeit. Sie sind in Verhandlungen.“

Die Fohlen fordern wohl aktuell 40 Millionen Euro für den 26-Jährigen. Der BVB soll allerdings nicht annähernd bereit sein, eine Summe in dieser Größenordnung zu bezahlen. Die Dortmunder Schmerzgrenze befindet sich offenbar im Bereich von 25 Millionen Euro. Sollten sich die Klubs nicht einig werden, würde Hazard nach Ablauf seines Vertrages im Sommer 2020 nach Dortmund wechseln. Dann wäre der Spieler ablösefrei zu haben.

Eberl pokert, Einigung gilt dennoch als wahrscheinlich

Bislang wahrt Max Eberl noch das Pokerface. „Natürlich sind wir auf Transfereinnahmen angewiesen bei Borussia Mönchengladbach – aber wenn wir einen Top-Spieler behalten können, ist das auch nicht so verkehrt. Deshalb bin ich da sehr entspannt.“, so der 45-Jährige.

Aktuelle BVB-Themen:

Es gilt als wahrscheinlich, dass die Vereine eine Einigung erzielen werden, da beide ein Interesse daran haben, dass der Transfer in diesem Sommer über die Bühne geht. Gladbach ist auf eine Ablösesumme angewiesen, Borussia Dortmund benötigt einen Ersatz für Christian Pulisic. Den US-Amerikaner zieht es zur kommenden Spielzeit zum FC Chelsea.