Zukunft von Guerreiro beim BVB hängt wohl von Draxler und Neymar ab

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Die Zukunft von Raphael Guerreiro beim BVB ist noch immer nicht geklärt. Ein Ex-Schalke Spieler könnte nun Aufschluss geben. Hier die Infos.

Im Kaugummi-Poker um Raphael Guerreiro (25) vom BVB ist das Ende noch immer nicht in Sicht. Wechselt er zu Paris Saint-Germain oder verlängert er doch bei Borussia Dortmund?

  • Es gibt noch immer keine Einigung über die Zukunft von Raphael Guerreiro.
  • Der Portugiese spielt auf Zeit.
  • Ein Domino-Effekt in Paris könnte bald Klarheit bringen.

Sechs Tage haben die Verantwortlichen noch Zeit, um eine adäquate Lösung in der Causa Guerreiro zu finden. Nächsten Dienstag (2. September) schließt nämlich das Transferfenster. Ausgerechnet ein Ex-Schalker und ein Weltstar könnten in den Verhandlungen das Zünglein an der Wage sein. Doch auch die Verletzung von Thorgan Hazard beim BVB und der bevorstehende Wechsel von Marius Wolf zu Hertha BSC könnten dabei eine Rolle spielen.

Der Ball liegt bei Guerreiro

Der BVB hat seine Hausaufgaben gemacht und dem Portugiesen ein schmackhaftes Angebot zu ordentlichen Konditionen vorgelegt. Laut Bild-Informationen bietet der Verein Guerreiro eine Gehaltserhöhung von 3 auf 5 Millionen Euro an.

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Der 25-Jährige spielt jedoch weiterhin auf Zeit und das aus gutem Grund. Bei Paris Saint-Germain (PSG) erwartet den einstigen Lieblingsschüler laut der Tageszeitung von Thomas Tuchel (45) nämlich ein Arbeitspapier mit satten 8 Millionen Euro Gehalt, mit Prämien sogar 10 Millionen Euro. Damit aber ein Transfer zustande kommt, muss Guerreiro, der zuletzt schon im Pariser Disneyland unterwegs war, auf den berühmten Domino-Effekt warten.

Zukunft hängt von Draxler und Neymar ab

Seine Zukunft ist angeblich abhängig vom Ex-Schalker Julian Draxler (25) und vom brasilianischen Superstar Neymar (27). Nur wenn PSG Neymar oder Draxler verkauft, ist ein Deal mit dem BVB möglich.

Sonst würde der Hauptstadt-Klub gegen das Financial Fairplay verstoßen und müsste mit Sanktionen rechnen. Beim Brasilianer deutet sich seit Wochen bereits eine spektakuläre Rückkehr in die spanische Primiera Division zu Real Madrid oder zum FC Barcelona an.

Sollte der Transfer über die Bühne gehen, wäre wohl auch die Bahn für Guerreiro, der beim BVB verlängert hat, frei. Im Gespräch sind satte 25 Millionen Euro. Eine Ersatz-Option auf der linken Außenbahn könnte dann Christian Kouamé vom FC Genua sein, den der BVB angeblich auf dem Zettel haben soll.

Zorc hält sich bedeckt

In der Chefetage bei Borussia Dortmund hält man sich bei diesem Thema bedeckt. Hans-Joachim Watzke (60) verwies zuletzt immer wieder darauf, dass man mit dem Spieler verlängern wolle, die Entscheidungsmacht aber nicht beim BVB liegt.

Michael Zorc (57) erklärte zuletzt, er könne keine Prognose abgeben, schließlich sei er kein Prophet. Am Montagabend sagte er gegenüber BILD: "Es gibt nichts Neues..."