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Erst Mats Hummels, jetzt Ilkay Gündogan? BVB-Fans im Netz träumen von einem weiteren Rückkehrer. Das ist dran am Gerücht.

  • Seit einiger Zeit kursieren bei Twitter Gerüchte um eine Gündogan-Rückkehr.
  • Laut Sky gab es keine Gespräche.
  • Michael Zorc schließt weitere Transfers nicht aus.

Rückhol-Aktionen sind beim BVB keine Seltenheit. Hans-Joachim Watzke ist bekannt dafür, verdienten Borussen mit bekannter Klasse einen zweiten Anlauf in Dortmund zu gewähren. Sofern diese gewillt sind, ihren aktuellen Verein zu verlassen. Erst kürzlich wurde Mats Hummels dieser Wunsch erfüllt.

Neben dem neuen/alten Abwehrchef soll ein weiterer hochkarätiger Ex-Borusse zurückkehren. Zumindest, wenn man so manchem „Transfer-Insider“ auf Twitter glaubt. Auch der englischsprachige Twitter-Account des BVB befeuerte die Gündogan-Gerüchte, nachdem eine etwaige Rückkehr zum omnipräsenten Thema auf der Social-Media-Plattform geworden war. Doch was ist dran am Gündogan-Gerücht?

BVB-Wechsel von Gündogan ist laut Sky kein Thema

Nach Sky-Informationen ist ein Wechsel zum BVB aktuell kein Thema. Der TV-Sender beruft sich auf eine Quelle im Umfeld des Spielers. Es bestehe kein Kontakt zwischen Spieler und Verein. Außerdem werde Manchester City Gündogan nach Sky UK-Informationen ohnehin nicht ziehen lassen. Sollte der 28-Jährige nicht verlängern wollen, würde man ihn bis zum Vertragsende im Sommer 2020 halten.

BVB-Kapitän Marco Reus und Ilkay Gündogan werden wohl auch zukünftig nur für die DFB-Elf gemeinsam auflaufen. (Foto: dpa)

Der Nationalspieler selbst hatte zuletzt bestritten, mit anderen Vereinen, wie dem FC Bayern, Gespräche geführt zu haben. Er fühle sich zudem wohl bei Manchester City. Es sieht ganz danach aus, als würde Gündogan nicht nach Dortmund zurückkehren.

Wird es noch weitere Transfers geben? Das sagt Michael Zorc

Sportdirektor Michael Zorc hatte zuletzt im Gespräch mit der Bild erklärt, dass man man nicht zwingend noch auf dem Transfermarkt tätig werde: „Wir fühlen uns mit dem Kader sehr wohl“, sagte der 56-Jährige. Und fügte sogleich an: „[Wir] halten aber die Augen offen für den Fall, dass es noch die Möglichkeit zum Optimieren gibt“.

Laut der englischen Boulevardzeitung „The Sun“ möchte Gündogan ohnehin mit Manchester City über eine Vertragsverlängerung verhandeln. Dies lässt eine BVB-Rückkehr noch unwahrscheinlicher werden.

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Es scheint jedoch schwer vorstellbar, dass mit Gündogan ein weiterer kostenintensiver Spieler geholt wird, nachdem der BVB – inklusive der Zahlung für die Verpflichtung von Paco Alcácer – zwischen 125 und 130 Millionen Euro an Ablösesummen investiert hat. Vornehmlich wird es wohl darum gehen, den 35-Mann-starken Kader durch Abgänge zu verkleinern. Sowohl in der Defensive als auch in der Offensive sollen einige Spieler Borussia Dortmund verlassen. Das ist die Streichliste des BVB. Zunächst erfolgt aber ein weiterer Zugang. Abwehrtalent Mateu Morey kommt vom FC Barcelona.