Großkreutz droht Abstieg als Co-Trainer: VfL Kemminghausen muss punkten

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Kevin Großkreutz ist auch Co-Trainer. Beim VfL Kemminghausen. In der Landesliga droht nun der Abstieg. Jetzt mehr erfahren.

In einem Interview mit Reviersport hat sich Kevin Großkreutz über seine Tätigkeit als Co-Trainer beim VfL Kemminghausen geäußert und erklärt, wie es ist, als polarisierender Profi plötzlich auf der Trainerbank eines Amateurvereins zu sitzen. Mit dem Landesligisten müssen in einem besonders schwierigem Spiel unbedingt Punkte her.

  • Kevin Großkreutz ist Co-Trainer des Dortmunder Amateurvereins VfL Kemminghausen
  • Eine Rückkehr als Amateurspieler ist nicht ausgeschlossen
  • Der Landesligist VfL Kemminghausen steht vor dem Abstieg

Zum Umgang mit ihm sagte der Spieler des KFC Uerdingen: "Es sind immer alle fair, manchmal muss ich Fotos machen. Bis jetzt ist nichts Schlimmes vorgefallen."

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Großkreutz geriet bei Kreisliga-Spiel in die Schlagzeilen

Bis auf eine Schlagzeile, die vor rund zwei Wochen die Runde machte, gab es nur positives Feedback für sein Engagement beim VfL. Bei dem Vorfall war Großkreutz bei einem Kreisliga-Spiel zwischen dem VfL Kemminghausen III und dem FC Brambauer II plötzlich von Gästefans angegriffen worden.

Angesprochen auf die Gründe für seine Unterstützung, trotz eigener Profikarriere, sagte der 30-Jährige: "Das ist mein Verein. Ich bin so aufgewachsen."

Rückkehr als Spieler in den Amateurfußball nicht ausgeschlossen

Die Liebe zum VfL Kemminghausen könnte ihn eines Tages sogar zurück auf den Kunstrasen führen. Gegenüber Reviersport sagte er über ein mögliches Spielercomeback im Amateurfußball: "Erstmal zocke ich noch zwei Jahre oben. Dann mal schauen."

Zunächst einmal behält Großkreutz seine Rolle als Trainer der Grünschwarzen. Dort sieht ihn sein Trainerkollege Reza Hassani ohnehin als große Bereicherung.

"Für mich ist er kein Co-Trainer, ich kann zu ihm aufschauen. Er hatte so besondere Trainer. Bei der Trainingsgestaltung hat er die Ideen, wir machen hier ein ganz besonderes Training. In den ersten 20 Einheiten hat Kevin, glaube ich, immer eine andere Übung gemacht."

Reza Hassani kritisiert Umgang mit dem ehemaligen BVB-Spieler

Gleichzeitig kritisiert Hassani jedoch den Umgang der Schiedsrichter mit dem einstigen BVB-Spieler: „Das Verhalten der Schiedsrichter gegenüber ihm, das nervt. Wenn er mal was sagt, dann wird das direkt auf die Goldwaage gelegt. Da wird zu sehr polarisiert. Er wird dann schnell hinter die Bande geschickt. Das nervt."

Aktuelle BVB-Themen

Am Sonntag (26. Mai) steht für Großkreutz und Hassani das wohl wichtigste Spiel ihrer Trainerkarriere bevor. Der abstiegsbedrohte VfL Kemminghausen muss am Sonntag gegen den Tabellenführer SC Obersprockhövel nämlich unbedingt punkten, um nicht aus der Landesliga abzusteigen.

Kein Witz. Kult-Trainer Peter Neururer, Sportdirektor der SG Wattenscheid 09, hat in einem Interview zugegeben, dass er dachte, er würde dem FC Schalkeund nicht den Regionalligisten zusagen.