Bild: Daniel Karmann/dpa

Der BVB kann auch in Nürnberg nicht gewinnen und hat nur noch drei Punkte Vorsprung vor dem FC Bayern. Auffälligster Spieler war Mario Götze.

Elfmeterpfiff bleibt aus

Die Gastgeber standen zu Beginn sehr tief und überließen dem BVB den Ball. Dementsprechend schwer taten sich die Schwarzgelben dann auch im Herausspielen von Torchancen.

Erste Versuche von Philipp (9.) und Witsel (25.) waren keine Gefahr für Nürnbergs Torhüter Mathenia. In Minute 39 hätte es nach einem Foul an Sancho Elfmeter für den Tabellenführer geben müssen. Vom Videoschiedsrichter gab es aber kein Eingreifen.

Götze scheitert mehrfach

Götze konnte auf Dortmunder Seite noch am ehesten überzeugen. Der Weltmeister lieferte sich im ersten Durchgang praktisch ein Privatduell mit dem Club-Keeper. Gleich vier der fünf BVB-Torschüsse gingen auf das Konto des 26-Jährigen, der zudem die Chance von Philipp vorbereitete.

Zwischen der 25. und 40. Minute wurde Nürnberg etwas mutiger und kam zu zwei gefährlichen Kopfbällen, die Bürki glänzend parierte. Nach vier Minuten Nachspielzeit ging es trotz 70% Ballbesitz und 5:2 Torschüssen mit 0:0 in die Pause.

Götze und Sancho auffällig – aber viel Ballbesitz, wenig Chancen

Die zweite Hälfte begann der BVB dann mit viel Dampf und drängte auf die Führung. Gleich zu Beginn (53.) kam erneut Götze aus halblinker Position im Strafraum zum Abschluss. Immer wieder führte das Zusammenspiel von Sancho und Götze zu gefährlichen Toraktionen.

Götze versuchte es nach 62 Minuten dann zum sechsten Mal. Von der Strafraumkante setzte er den Ball knapp am linken Pfosten vorbei.

Abseistor durch Bruun Larsen

Mit Laufe der zweiten Halbzeit verflachte das Spiel zunehmend. Dortmund kontrollierte zwar die Partie über viel Ballbesitz, konnte sich aber keine gefährlichen Aktionen mehr erspielen. Lediglich ein Abschluss vom eingewechselten Alcácer (86.) sowie ein Abseitstor von Bruun Larsen (88.) brachte der BVB noch zustande.