Die Konkurrenz in Dortmund ist groß: Durch die Verpflichtungen von Mario Götze und André Schürrle fürchten einige Talente um ihre Einsatzzeiten. Verlässt dieser BVB-Spieler jetzt noch den Verein?

Dortmund – US-Talent Christian Pulisic soll offenbar darüber nachdenken, den Verein noch in diesem Sommer zu verlassen. Das berichtet „Sport1“ unter Berufung auf das Umfeld des 17-Jährigen. Der Grund für diesen Gedanken: Er fürchtet um seine Einsatzzeiten.

Dass die Sorgen nicht ganz unbegründet sind, zeigte sich beim Supercup-Spiel gegen die Bayern, als der Offensivspieler nicht einmal im Kader stand. Von einem Wechsel soll sich Pulisic mehr Spielpraxis erhoffen.

Fünf potenzielle Konkurrenten

Mit den Verpflichtungen von André Schürrle, Ousmane Dembélé und Emre Mor hat Pulisic ordentlich Konkurrenz bekommen. Wenn der derzeit verletzte Marco Reus wieder fit ist, zählt er ebenfalls dazu. Und auch Linksverteidiger Raphaël Guerreiro könnte auf dem offensiven Flügel eingesetzt werden.

Fußball Bundesliga 18. Spieltag: Borussia Mönchengladbach - Borussia Dortmund am 23.01.2016 in Stadion im Borussia-Park in Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen). Dortmunds Christian Pulisic sitzt vor dem Spiel auf der Ersatzbank. Foto: Guido Kirchner/dpa (Wichtiger Hinweis: Aufgrund der Akkreditierungsbestimmungen der DFL ist die Publikation und Weiterverwertung im Internet und in Online-Medien während des Spiels auf insgesamt fünfzehn Bilder pro Spiel begrenzt.) +++(c) dpa - Bildfunk+++ |
Christian Pulisic auf der Bank (c) dpa

Diesem Konkurrenzkampf möchte der 17-Jährige wohl erst einmal aus dem Weg gehen. Einen neuen Verein zu finden, dürfte nicht schwer sein. Wie das Portal weiter berichtet, sollen bereits mehrere Klubs aus der Bundesliga sowie aus der englischen Premier League ihr Interesse bekundet haben.

Zwei Treffer in neun Spielen

Pulisic war zur Rückrunde der vergangenen Saison von der U19 in den Profikader aufgerückt. Für die Dortmunder bestritt er bislang neun Spiele, in denen er zwei Treffer erzielen konnte.

Um das Talent nicht ganz zu verlieren, soll für den Verein sowie für den Spieler ein Leihgeschäft die erste Wahl sein.