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Filipe Luis gilt beim BVB als aussichtsreicher Kandidat für die Rolle des Linksverteidigers. Jetzt könnte der FC Barcelona dazwischengrätschen. Unterdessen liegen bei Nico Schulz die Ablösevorstellungen von Dortmund und Hoffenheim offenbar weit auseinander.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, soll der 33-Jährige mit einem Wechsel zu Barca liebäugeln. Dort ist er offenbar als Backup für Stamm-Linksverteidiger Jordi Alba (30) vorgesehen. Auch Flamengo Rio de Janeiro soll Interesse an dem Brasilianer angemeldet haben.

Filipe Luis oder Nico Schulz? Hoffenheimer hat wohl doch keine Ausstiegsklausel

Sollte der BVB Nico Schulz von der TSG Hoffenheim verpflichten, hätten die Schwarzgelben ohnehin keine Verwendung mehr für den brasilianischen Routinier. Die SportBild hatte zuletzt von einer bevorstehenden Einigung des 26-Jährigen mit den Dortmundern berichtet.

Nach kicker-Informationen enthält Schulz‘ Vertrag aber nicht die von der SportBild vermeldete Ausstiegsklausel in Höhe von 25 bis 30 Millionen Euro. Außerdem sei beim BVB noch keine Entscheidung in der Linksverteidiger-Personalie gefallen. Auch Filipe Luis sei weiterhin als Kandidat im Rennen. Er wäre die günstige Variante zu Schulz, für den Michael Zorc laut Bild „nicht im Ansatz“ 25 bis 30 Millionen ausgeben möchte.

Die spanische Journalistin Tania Martin hatte von einer bevorstehenden Einigung des BVB mit dem Linksverteidiger berichtet. Ist der FC Barcelona tatsächlich am Spieler von Atlético Madrid interessiert, muss Dortmund auf das Pfund „Spielzeit“ hoffen. Immerhin wäre Filipe Luis beim BVB Stammkraft.

Hat der FC Barcelona wirklich Verwendung für Filipe Luis?

Auf der linken Seite kommt beim FC Barcelona viel Klasse aus der eigenen Jugend nach. Marc Cucurella (20) und der als noch talentierter geltende Juan Miranda (19) haben eine große Zukunft vor sich.

Über einen Abgang Cucurellas wird immer wieder spekuliert, da mit Miranda womöglich bereits ein Nachfolger für Jordi Alba auserkoren wurde. Auch Borussia Dortmund wurde als möglicher Abnehmer genannt.

Aktuelle BVB-Themen:

Den Talenten neben Jordi Alba mit Filipe Luis einen weiteren routinierten Mann vor die Nase zu setzen, macht aus Barcelona-Sicht nur dann Sinn, wenn man ihnen den Schritt in die Primera Division in der kommenden Saison noch nicht zutraut.