Dortmund-Trainer zieht Vergleich

BVB-Vergleich überrascht: Marco Rose schwärmt von einem Bayern-Star

Der BVB verliert mit 0:4 in Amsterdam und Trainer Marco Rose zieht einen Vergleich. Als Gegenstück nimmt er überraschend Joshua Kimmich vom FC Bayern München.

Dortmund/Amsterdam – Die 0:4-Pleite des BVB bei Ajax Amsterdam war gerade wenige Minuten alt, da trat Trainer Marco Rose vor die Mikros beim Streamingdienst Amazon Prime Video. Der Coach von Borussia Dortmund stachelte seine Spieler nach dem Debakel an.

NameMarco Rose
Geboren11. September 1976 (Alter 45 Jahre), Leipzig
Größe1,87 Meter
Aktueller VereinBorussia Dortmund
PositionTrainer

BVB schwärmt von Joshua Kimmich: Bayern-Profi dient Marco Rose als Vorbild

Zwei Spieler lobte Marco Rose nach der Ajax-Niederlage des BVB sogar, doch ansonsten nahm der Trainer direkt die Fehleranalyse auf. Sein Vorwurf: fehlende Körpersprache.

So zog der 45-Jährige bei Amazon Prime Video sogar einen Vergleich zu einem Nationalspieler vom FC Bayern München: „Wenn du 0:2 zurückliegst, dann bist du nie zufrieden. Aber Joshua Kimmich winkt dann nicht nur ab, der wird richtig sauer. Das ist vielleicht ein bisschen der Unterschied. Auch in München ist dann Feuer unterm Dach. Die Frage ist immer, wie man solche Situationen annimmt und wie man reagiert.“

Marco Rose schwärmt von Joshua Kimmich und zieht beim BVB einen Vergleich.

BVB: Marco Rose stellt Forderung an Profis von Borussia Dortmund

Der Mittelfeldspieler gehe stets voran, das habe Marco Rose bei manch einem Spieler von Borussia Dortmund vermisst. An fehlenden Führungsspielern auf dem Platz habe es aber nicht gelegen. Schließlich standen unter anderem mit Marco Reus, Mats Hummels, Axel Witsel oder auch Erling Haaland einige Akteure auf dem Rasen, denen diese Rolle zukommt.

Marco Rose blickte nach vorne und stellte eine Forderung an sein Team: „In dem Moment, wo es schwierig wird, muss man Lösungen finden. Da müssen wir trotzdem weiter Borussia Dortmund ausstrahlen. Man muss in jedem Moment zeigen, dass man dran glaubt, das Spiel noch gewinnen zu können.“ Die nächste Aufgabe wartet schon: am Samstag (23. Oktober) bei Arminia Bielefeld.

Rubriklistenbild: © Noah Wedel/Christopher Neundorf/Kirchner-Media, Montage: RUHR24

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