Fünf ungeimpfte Spieler

FC Bayern München im Corona-Chaos: BVB-Gegner setzt jetzt Konsequenzen um

Gleich mehrere Spieler des FC Bayern befinden sich aktuell in Corona-Quarantäne. Der BVB-Konkurrent reagiert jetzt heftig.

München – Die 1:2-Niederlage des FC Bayern am Freitag (19. November) dürfte für Freude im Lager von Borussia Dortmund gesorgt haben. Trainer Marco Rose sagte bei Sky, dass er die „Niederlage wahrgenommen“ habe, aber „Häme kein Faktor“ sei. Möglicherweise auch aus dem Grund, da aktuell über den Münchenern eine dunkle Corona-Wolke schwebt, auch BVB-Profi Thorgan Hazard wurde positiv getestet.

VereinFC Bayern München
TrainerJulian Nagelsmann
VorsitzenderOliver Kahn
StadionAllianz Arena

FC Bayern: Corona-Chaos beim BVB-Gegner – Klub erwägt drastischen Schritt

Der FC Bayern beklagt aktuell zwei positive Corona-Fälle: Niklas Süle, der einer der fünf DFB-Spieler war, die in Quarantäne mussten, sowie Josip Stanisic. Dazu mussten sich die ungeimpften Spieler Joshua Kimmich, Serge Gnabry, Eric Maxim Choupo-Moting, Jamal Musiala und Michael Cuisance ebenfalls isolieren, da sie Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten.

Um Joshua Kimmich entstand in den vergangenen Wochen eine Corona-Debatte, da sich der Fußballprofi (vorerst) nicht impfen lassen wolle. Das Chaos beim FC Bayern hat nun Folgen, denn der Klub erwägt einen drastischen Schritt.

FC Bayern: BVB-Konkurrent möchte ungeimpften Spielern das Gehalt streichen

Wie die Bild zuerst berichtete, sollen die Münchener den fünf ungeimpften Profis Joshua Kimmich, Serge Gnabry, Eric Maxim Choupo-Moting, Jamal Musiala und Michael Cuisance mitgeteilt haben, dass ihnen eine Gehaltskürzung drohe.

So wolle der FC Bayern den Profis für die Zeit ihrer Quarantäne das Gehalt streichen. Allein im Fall von Joshua Kimmich gehe es dabei laut Medienberichten um eine hohe sechsstellige Summe. Schließlich fiel der Nationalspieler fast den gesamten November aus. Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, erwägen die Spieler allerdings rechtliche Schritte gegen diesen Beschluss einzuleiten.

Der FC Bayern versinkt im Corona-Chaos. Jetzt erwägt der BVB-Gegner einen drastischen Schritt.

FC Bayern: Niklas Süle testet sich frei, weitere Spieler noch in Corona-Quarantäne

Fest steht: Die Profis werden dem FC Bayern vorerst fehlen und womöglich für mehrere Spiele ausfallen. Trainer Julian Nagelsmann hofft aber bei einem Duo auf eine schnelle Rückkehr, wie er am Montag (22. November) auf einer Pressekonferenz erklärte. Niklas Süle hat sich freigetestet, bei Josip Stanisic hofft der Coach ebenfalls auf eine Freitestung.

Joshua Kimmich, Serge Gnabry, Eric Maxim Choupo-Moting, Jamal Musiala und Michael Cuisance müssten jedoch noch ihre Sieben-Tages-Frist abwarten, ehe eine Freitestung möglich wäre. Eine Rückkehr wäre wichtig für den FC Bayern. Schließlich stehen für die Münchener, wie auch für den BVB, binnen weniger Tage sowohl einige Bundesliga- als auch eine Champions-League-Partie auf dem Programm.

FC Bayern gegen BVB: Ungeimpfte Spieler dürfen Hotels nicht betreten

Am 4. Dezember kommt es zudem zum Duell zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München. Die Anreise zum Bundesliga-Topspiel könnte für den Rekordmeister aufgrund der ungeimpften Spieler eine logistische Herausforderung werden.

Zwar ist die neue Corona-Schutzverordnung in NRW noch nicht komplett bekannt, der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband geht laut einer Mitteilung aber davon aus, dass auch das Gastgewerbe unter die 2G-Regel fällt. Das heißt: Hotels dürfen ausschließlich durch Geimpfte oder Genesene betreten werden.

FC Bayern gegen BVB: Münchener erwägen Ferienwohnungen zu mieten

Für diesen Fall wolle der FC Bayern mit Blick auf seine ungeimpften Spieler vorsorgen und erwäge, Ferienwohnungen in Dortmund anzumieten, wie der kicker berichtet.

Das Corona-Chaos dürfte die Münchener noch weiter begleiten. Abzuwarten bleibt, ob inmitten der vielen Entscheidungen das sportliche Abschneiden nicht darunter leidet. Borussia Dortmund könnte ansonsten als Nutznießer aus der Situation hervorgehen.

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