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Lucien Favre steht bei Borussia Dortmund vor einer Vertragsverlängerung. Watzke beschrieb die Zusammenarbeit zuletzt als hervorragend. Das neue Arbeitspapier lässt nun jedoch noch einige Zeit auf sich warten.

Der BVB plant die Vertragsverlängerung mit Trainer Lucien Favre. Der Vertrag des Schweizers läuft noch bis Juni 2020, soll aber um ein weiteres Jahr verlängert werden. Doch anders als zunächst angenommen wird die
Vertragsverlängerung beim BVB noch nicht in der anstehenden Länderspielpause abgehandelt.

Zorc zur Vertragsverlängerung: „Werden natürlich mit Favre sprechen“

Die Bild hatte Anfang Februar berichtet, dass der BVB die Länderspielpause ab dem 20. März nutzen will, um mit Favre über eine gemeinsame Zukunft zu sprechen. Gegenüber dem Kicker sagte Michael Zorc nun: „Wir werden natürlich mit ihm sprechen.“ Doch nicht sofort, schränkte er ein.

Trainer und Spieler sollten sich erst einmal auf den Endspurt in der Bundesliga konzentrieren. Immerhin haben die Dortmunder in den vergangenen Wochen ihren Vorsprung auf die Bayern und damit auch die Tabellenführung verspielt. Für den BVB stehen noch neun wichtige Spiele in der Liga auf dem Plan.

Vertragsverlängerung noch vor Saisonbeginn

Borussia Dortmund will jedoch nicht mit dem 2020 auslaufenden Vertrag in die kommende Saison starten. Man ist beim BVB sehr zufrieden mit Favres Arbeit und strebt deshalb eine baldige Vertragsverlängerung mit dem 61-Jährigen an.

Denn obwohl die Schwarz-Gelben sowohl aus dem Pokal als auch aus der Champions League ausgeschieden sind, genießt Favre weiterhin das Vertrauen der BVB-Verantwortlichen. „Er hat es geschafft, der Mannschaft eine klare Struktur und einen Wiedererkennungswert zu verpassen“, so Zorc gegenüber dem Kicker.

Aktuelle BVB-Themen

Von insgesamt 25 Pflichtspielen in der Liga unter Favre verlor der BVB gerade einmal zwei: die 2:1-Niederlagen in den Auswärtsspielen in Düsseldorf und Augsburg. Außerdem wusste der Trainer auch in kritischen Situationen, wie etwa nach dem Aus im DFB-Pokal, zu überzeugen. Michael Zorc beschreibt den Schweizer als „sehr analytisch und ruhig.“