Bild: Bernd Thissen/dpa

Von Juli 2016 bis Januar 2018 absolvierte Marc Bartra insgesamt 51 Pflichtspiele für den BVB. In einem Interview sprach er nun über seinen Ex-Klub und nannte Unterschiede zwischen der deutschen und spanischen Liga.

  • Marc Bartra steht mit einigen ehemaligen Kollegen (wie Götze oder Aubameyang) immer noch in Kontakt.
  • „Die Realität hat noch einmal alle Vorstellungen übertroffen“, sagte Bartra über seine Zeit beim BVB.
  • Bartra lobt den BVB für die Verpflichtung von Mateu Morey.

Am gestrigen Freitag (5. Juli) startete Marc Bartra mit Betis Sevilla in die Saisonvorbereitung. Seit mittlerweile 18 Monaten spielt der 28-Jährige für die Grün-Weißen. Genauso lange stand er auch beim BVB unter Vertrag.

Bartra über seine ehemaligen BVB-Kollegen: „Ich habe wirkliche Freunde dort“

An den ehemaligen Arbeitgeber hat Marc Bartra, der bald zum dritten Mal Vater wird, noch immer gute Erinnerungen. „Ich habe mich sehr wohlgefühlt in Dortmund. Ich habe wirkliche Freunde dort“, sagte er im Interview mit den Ruhr Nachrichten. Mit einigen Spielen, wie zum Beispiel Mario Götze oder Pierre-Emerick Aubameyang, stehe Bartra bis heute in Kontakt.

Wie sehr der Spanier seinen früheren Verein nach wie vor beobachtet, zeigte sich kürzlich bei Instagram. Unter einem Post von Mats Hummels zum ersten Training beim BVB wünschte Bartra dem Rückkehrer „viel Glück“.

Schon in der letzten Saison fungierte Marca Bartra als Glücksbringer für den BVB. Damals überzeugte er Paco Alcácer von einem Wechsel nach Dortmund.

Bartra verfolgt alle Spiele des BVB

Die Gründe für den damaligen Wechsel zum BVB seien die „starke Liga“ sowie das „emotionale Umfeld“ gewesen. Auch wenn ihn die Liga und der Verein schon aus der Ferne überzeugt hätten, wäre das direkte Erlebnis noch einmal ganz anders gewesen. „Die Realität hat noch einmal alle Vorstellungen übertroffen“, erklärte Bartra.

In der vergangenen Saison habe er sämtliche Spiele der Schwarzgelben verfolgt. „Manchmal auch live vor dem Fernseher“, so Bartra. Dabei hätte ihm die Spielweise des BVB unter Lucien Favre sehr gut gefallen. „Was der neue Trainer aus der Mannschaft gemacht hat, das ist wirklich beeindruckend. Besonders die Aggressivität im Spiel nach vorne war gut anzusehen.“

Bartra über den Morey-Transfer: „Da hat Dortmund wieder einmal gezeigt, dass sie ein Händchen für solche Spieler haben“

Mit Sergio Gomez und Mateu Morey spielen aktuell zwei Akteure beim BVB, die wie Marc Bartra in der Fußballakademie des FC Barcelona ausgebildet wurden. Der ehemalige Spieler von Borussia Dortmund bescheinigt Gomez „sehr viel Potenzial“. Bei Morey glaubt er, dass dieser „gut zum BVB passt.“ „Da hat Dortmund wieder einmal gezeigt, dass sie ein Händchen für solche Spieler haben“, sagte der 28-Jährige.

Marc Bartra absolvierte 31 Spiele in der Bundesliga sowie bisher 108 Einsätze in der spanischen La Liga. Auch wenn beide Ligen „sehr gut“ seien, gäbe es dennoch Unterschiede. In Deutschland werde „sehr intensiv“ und „sehr physisch“ gespielt, so Bartra. In Spanien liege der Fokus etwas mehr auf strategischen und taktischen Elementen.

In der neuen Saison traut Marc Bartra seinem Ex-Klub national sowie in Europa eine Menge zu. „Sie haben eine Menge Potenzial und gehören in der Bundesliga zu den Mitfavoriten. Aber auch in Europa können sie wieder eine bedeutende Rolle spielen.“