Dreierpack-Wahnsinn

Erling Haaland setzt irrsinnige BVB-Statistik gegen Augsburg fort

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Erling Haaland hat bei seinem Debüt für Borussia Dortmund eine irre BVB-Serie fortgesetzt.

Erling Haaland hat bei seinem Debüt für Borussia Dortmund gegen Augsburg gleich ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt - und eine BVB-Statistik fortgesetzt.

  • Erling Braut Haaland schlägt bei Borussia Dortmund als Neuzugang direkt ein.
  • Im Spiel gegen den FC Augsburg gelang dem Norweger ein Dreierpack.
  • Er setzt damit eine außergewöhnliche BVB-Statistik fort.

Dortmund - Erling Braut Haaland (19) startet bei Borussia Dortmund gleich durch. Beim 5:3-Sieg gegen den FC Augsburg (hier gibt es den Live-Ticker zum Nachlesen) gelangen dem BVB-Neuzugang zum Einstand drei Treffer. Sowohl die Vereinsverantwortlichen als auch die Fans zollten dem Norweger nach dem Spiel großen Respekt für seine Leistung. "Der Erlöser ist da", schrieb das Netz unter anderem zu Erling Haaland.

Borussia Dortmund: Erling Braut Haaland setzt wahnsinnige BVB-Serie fort

55 Minuten lang musste Erling Haaland auf der Ersatzbank Platz nehmen, ehe BVB-Trainer Lucien Favre (62) den Winterneuzugang der Dortmunder beim Stand von 1:3 für Augsburg einwechselte. Der neue BVB-Star benötigte daraufhin nur drei Torschüsse binnen zwanzig Minuten, um sich mit einem perfekten Debüt zu krönen. Die Haaland-Show gegen Augsburg brachte Norbert Dickel im BVB-Netradio zur Extase.

Bemerkenswerterweise ist es jedoch nicht das erste Mal, dass einem Neuzugang von Borussia Dortmund solch ein Traum-Debüt gelingt. In den vergangenen Jahren haben bereits andere BVB-Neuzugänge mit einem solchen Auftritt im schwarzgelben Trikot auf sich aufmerksam gemacht. Kurioserweise hieß dabei der Gegner in der Liga stets FC Augsburg.

Ex-BVB-Star Robert Lewandowski begann Dreierpack-Wahnsinn gegen Augsburg

Der Ursprung der mittlerweile bis auf vier Spieler ausgebauten Serie datiert aus dem Jahr 2011. Damals schoss sich Ex-BVB-Spieler Robert Lewandowski (31) in die Herzen der Dortmunder Anhängerschaft. Auf den Polen, der seinerzeit vom polnischen Erstligisten Lech Posen kam, folgte Pierre-Emerick Aubameyang (30).

Der Gabuner krönte sich 2013 mit einem Dreierpack gegen den FC Augsburg zum Dortmunder Helden. Im vergangenen Jahr folgte Paco Alcacer (26), den Borussia Dortmund fest vom FC Barcelona verpflichtete. Auch der gebürtige Spanier, der zuvor ausgeliehen worden war, dankte dies dem Klub mit einem Drei-Tore-Festival. Im Gegensatz zu Paco Alcacer hat sich Erling Haaland aber offenbar auch privat bereits bestens beim BVB eingelebt.

Borussia Dortmund: Erling Haaland tritt in die Fußstapfen eines BVB-Trios

Seit Samstag (18. Januar) gehört nun auch Erling Haaland diesem Spielerkreis an. Schon bei seinem vorherigen Arbeitgeber Red Bull Salzburg machte der norwegische Youngster durch seine Trefferqualitäten auf sich aufmerksam. In 27 Einsätzen gelangen ihm 29 Tore und sieben Vorlagen. 

Aus diesem Grund lockte ihn der BVB trotz namhafter Konkurrenz auch in der Winterpause zu sich. Der Sturm der Schwarzgelben sollte deutlich an Torgefahr zunehmen, so lautete der Plan der Vereinsverantwortlichen mit dem Neuzugang. Dieser Aufgabe hat sich das junge Stürmertalent nun binnen kürzester Zeit angenommen. Sorgen um die Offensive brauch man sich in Dortmund daher nicht zu machen. Sebastian Kehl stört sich momentan eher an der Defensivleistung seines BVB

Neuer BVB-Star Erling Braut Haaland kündigte bereits an: "Will einfach Tore schießen"

Schon kurz nach seinem Wechsel von Salzburg nach Dortmund hatte Erling Haaland seinen Anspruch an sich klar definiert. "Ich will einfach Tore schießen und liebe diesen Sport. Ich will nicht viel reden, sondern so spielen, dass die Leute von ganz allein erkennen, was ich für ein Fußballer bin", sagte er dem vereinseigenen TV-Sender BVB-TV.

Video: Die Experten im CHECK24 Doppelpass analysieren das BVB-Debüt von Erling Haaland

In Dortmund darf man sich nach diesem Wochenende einmal mehr auf die Schulter klopfen, in der Winterpause den Transfer perfekt gemacht zu haben. Während die Konkurrenz sich einmal mehr ärgern dürfte, damals nicht den selbst den Deal für sich eingetütet zu haben