Desaster in Dortmund

BVB-Trainer Terzic tobt nach Bremen-Pleite: „Brutal dämlich, brutal ärgerlich“

Der BVB unterliegt dem SV Werder Bremen – und das auf eine blamable Weise. Die Dortmunder versuchen, es zu erklären.

Dortmund – Was ein bitterer Nachmittag für Borussia Dortmund: Aufsteiger Werder Bremen weiste den BVB binnen weniger Minuten in die Schranken und drehte einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg. Die Gäste feiern, die Gastgeber müssen sich an die Problem-Analyse machen.

BegegnungBorussia Dortmund – SV Werder Bremen
WettbewerbBundesliga
Spieltag3.
Endstand2:3

BVB-Trainer nach Pleite gegen Bremen extrem ehrlich: „Brutal dämlich“

Was sich die Schwarz-Gelben vorhalten lassen müssen: Die Gäste aus Bremen wollten den Sieg offenbar mehr. Während sich die Westfalen auf einer 2:0-Führung ausruhten, ließen die SVW-Profis die Köpfe nicht hängen und suchten immer wieder den Abschluss. Das gestand sich auch Dortmund-Torwart Gregor Kobel ein, der mit der Note 2,5 in der BVB-Einzelkritik noch mit am besten abschnitt.

„Wir konnten einfach nicht die gleiche Energie auf den Platz bringen, wie es Werder gemacht hat“, versuchte er nach Abpfiff die Niederlage am Sky-Mikrofon zu erklären. Noch deutlicher wurde BVB-Trainer Edin Terzic.

BVB-Trainer Edin Terzic nennt Auftritt der Dortmunder „brutal dämlich“

„Es war eine verdiente Niederlage, eine sehr schwache Leistung von uns“, erläuterte er. Auch bemängelte er, dass es nicht geschafft wurde, das Spiel zu kontrollieren. Doch trotz eines schwachen Auftritts der Schwarz-Gelben stellte Edin Terzic klar: „Wenn wir bis zur 88. Minute mit 2:0 führen, müssen wir das gewinnen.“ Sein nüchternes Fazit: „Brutal dämlich, brutal ärgerlich.“

Er bemängelte – ebenso wie Kapitän Marco Reus –, dass es den Schwarz-Gelben über 90 Minuten nicht gelungen sei, das Spiel unter Kontrolle zu bringen. Es war tatsächlich kein souveräner Auftritt der Borussia.

BVB-Trainer Edin Terzic findet nach der Niederlage gegen Werder Bremen klare Worte.

Mit der Niederlage bestätigt sich immerhin die These des Übungsleiters, dass Werder Bremen kein „normaler Aufsteiger“ sei. Im Vorfeld warnte Edin Terzic, dass der SVW den BVB schon mehrmals habe ärgern können. Am dritten Bundesliga-Spieltag gelang es dem Verein von der Weser ein weiteres Mal.

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