6. Spieltag

BVB-Einzelkritik gegen RB Leipzig: Kollektive Unsichtbarkeit und einmal Note 6

Borussia Dortmund verliert verdient gegen RB Leipzig. Für überwiegende Unsichtbarkeit kassiert der BVB in der Einzelkritik schlechte Noten.

Leipzig – Wie gewonnen, so zerronnen. Der hochgelobte BVB verlor glasklar mit 0:3 gegen RB Leipzig. Die Profis von Borussia Dortmund konnten den Gastgebern nichts entgegensetzen. Dementsprechend fallen die Noten in der Einzelkritik aus.

PartieRB Leipzig - Borussia Dortmund
WettbewerbBundesliga (6. Spieltag)
Endstand3:0

BVB-Einzelkritik gegen RB Leipzig: Kollektive Unsichtbarkeit und einmal Note 6

Alexander Meyer: Seinem Champions-League-Debüt folgte sein Bundesliga-Debüt – dieses Mal musste er allerdings häufiger hinter sich greifen. Beim ersten Gegentor war er machtlos. Zu scharf und aus zu kurzer Distanz kam der Kopfball von Orban. Auch der Fernschuss von Szoboszlai war unhaltbar für den BVB-Torwart. An ihm lag der Rückstand nicht, sah allerdings unglücklich beim dritten Gegentreffer durch Haidara aus. Brachte sich sonst aktiv ins Spiel ein. Note: 3,5

Thomas Meunier: Der Belgier wirkte zunächst am angriffslustigsten von den Dortmunder Abwehr-Kollegen. Holte sich für sein Einsteigen gegen David Raum die Gelbe Karte ab. Das allerdings war eines von wenigen Lebenszeichen der Schwarz-Gelben. Was seine Note in der Einzelkritik neben seiner 20 Fehlpässe jedoch massiv verschlechtert, ist sein Fehler vor dem 3:0: Er verliert an der Seitenlinie den Ball, macht allerdings keine Anstalten, ihn zurückzugewinnen, stattdessen sieht er beim Gegentreffer zu. Note: 5,5

BVB-Einzelkritik gegen RB Leipzig: Kollektive Unsichtbarkeit und einmal Note 6

Niklas Süle: Blockte einige Bälle, war oftmals zu Stelle, konnte aber auch nichts gegen die drei Gegentore ausrichten. Was er aber besser machte, als ein Großteil seiner Kollegen: Er war der genauste Passgeber. 89 Prozent seiner Pässe kamen an. Note: 4

Nico Schlotterbeck: Es war nicht das Spiel des Nico Schlotterbeck. Beim ersten Gegentreffer war er zu spät gegen Orban. Kurz darauf schoss er Laimer an, was zur nächsten Großchance der Sachsen führte (14.). Anders als sonst glänzte der 22-Jährige mit Nicht-Präsenz, was seine Bewertung in der Einzelkritik schmälert. Note: 4,5

Sein Patzer sorgte für den dritten Gegentreffer. Thomas Meunier bekommt in der BVB-Einzelkritik gegen RB Leipzig die Note 5.

BVB-Einzelkritik gegen RB Leipzig: Bellingham bleibt ideenlos

Raphael Guerreiro: Fand in der ersten Halbzeit kaum statt. In der zweiten war er zwar aktiver, jedoch nicht effektiver. Wie seinen Mitspieler fehlten ihm die Ideen, das Leipziger Kompakt-Team zu umspielen. Note: 5

Jude Bellingham: Sein Fehlpass auf Guerreiro leitete den zweiten Gegentreffer ein. Ansonsten konnte der Offensiv-Kopf nicht wie sonst mit Kreativität glänzen, dafür aber mit Zweikampfstärke. Er gewann die meisten Duelle des Spiels (16). Note: 4

BVB-Einzelkritik gegen RB Leipzig: Salih Özcan bekommt nur Note 5

Salih Özcan: Er spielte sich in den vergangenen Spielen zum Stabilisator der Schwarz-Gelben. Diese Rolle konnte er gegen RB Leipzig nicht erfüllen. Nach hinten konnte er nicht viel helfen, auch nach vorne blieb er ideenlos. Ausrichten konnte er gegen die gierigeren Leipziger nichts. Note: 5

Er verursachte den zweiten Gegentreffer von RB Leipzig. Note 4 in der BVB-Einzelkritik für Jude Bellingham.

Julian Brandt: Er war wieder der Mann für die Ecken am Samstagnachmittag. Oft fanden sie keinen Abnehmer, eine unter ihnen wurde kurz vor der Halbzeit ganz schön gefährlich. Mehr allerdings auch nicht. Reihte sich über weite Strecken in die Unscheinbarkeit seiner Team-Kollegen ein. Note: 4,5

BVB-Einzelkritik gegen RB Leipzig: Kapitän Marco Reus bekommt Note 5

Marco Reus: Wo war Marco Reus? In der ersten Halbzeit spielte der in letzter Zeit hochgelobte BVB-Kapitän gar keine Rolle. Erstmals in Erscheinung trat er in der 53. Minute, als er einen Ball vor Gulacsi brachte. Der konnte aber den Ball problemlos halten. In der 56. Minute zog er nochmal volley ab. Weitere nennenswerte Offensivaktionen gab es nicht. Note: 5

Marius Wolf: Holte in der zweiten Minute direkt eine Ecke raus. Warf sich buchstäblich in die Bälle. Etwa in der 33. Minute, als er mittels Grätsche einen weiteren Leipziger Konter verhinderte. Auch wenn er es immer wieder mit Zug zum Tor versuchte, konnte er vorne nicht viel ausrichten. Note: 3,5

Der BVB-Kapitän versank in der Unscheinbarkeit. Nur Note 5 für Marco Reus gegen RB Leipzig.

BVB-Einzelkritik gegen RB Leipzig: Anthony Modeste kassiert Note 6

Anthony Modeste: Ein Stürmer wird auch an der Anzahl seiner Tore gemessen. Und die bleibt bei Anthony Modeste im Trikot des BVB beschaulich. Auch gegen RB Leipzig konnte er nicht einnetzen. Zum einen, weil die Flanken nicht ankamen. Zum anderen, weil er die Bälle nicht nutzen konnte. Etwa in der 63. Minute, als er den Ball volley nahm und über das Tor der Gastgeber donnerte. Vorne bleibt er zu ungefährlich. Nach 87 Minuten war Schluss. Note: 6

Youssoufa Moukoko: Er kam in der 60. für Julian Brandt und sollte die Offensive nochmal umkrempeln. Allerdings erfolglos. Er übte sich – wie seine Offensiv-Kollegen – in Ungefährlichkeit, hatte aber weniger Zeit, das Gegenteil zu zeigen. Note: 4,5

Anthony Modeste kassierte in der BVB-Einzelkritik gegen RB Leipzig die Note 6.

Gio Reyna: Wurde in der 60. Minute für Wolf eingewechselt. Er brachte sofort neue Spritzigkeit ins Spiel der Schwarz-Gelben. In der 64. flankte er auf den Elfmeterpunkt. Modeste konnte die Hereingabe allerdings nicht verwerten. Er alleine konnte die Offensive des BVB allerdings nicht retten. Note: 3

Justin Nijnmah: Kam in der 69. Minute für Salih Özcan. Bleibt bei seinem Bundesliga-Debüt Ohne Note

Emre Can: Kam für Anthony Modeste (87.). Ohne Note

Rubriklistenbild: © Marco Steinbrenner/Kirchner-Media

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