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In der abgelaufenen Transferperiode war Borussia Dortmund an Ajax-Star Donny van de Beek (22) interessiert. Der BVB entschied sich jedoch gegen eine Verpflichtung des 22-Jährigen.

  • BVB-Sportdirektor Michael Zorc (57) scoutete beim Champions-League-Halbfinale Ajax-Star Donny van de Beek.
  • Danach entschied sich der 57-Jährige gegen eine Verpflichtung des Niederländers.
  • Stattdessen verbesserte Borussia Dortmund seinen Kader auf anderen Positionen.

BVB-Sportdirektor Zorc entschied sich nach Scouting gegen Donny van de Beek

BVB-Sportdirektor Zorc sah sich im Mai das Champions-League-Halbfinale zwischen Ajax Amsterdam und den Tottenham Hotspur an. Objekt der Begierde war der Niederländer Donny van de Beek.

Ein Transfer des 22-Jährigen zu Borussia Dortmund kam bekanntlich nicht zustande. Denn: Wie die Bild berichtet, entschied sich Zorc nach der Live-Sichtung van de Beeks gegen eine Verpflichtung des Mittelfeldakteurs.

Van de Beek konnte BVB offenbar nicht überzeugen

Offenbar konnte der Ajax-Star den BVB-Sportdirektor nicht vollends überzeugen. Stattdessen setzte Borussia Dortmund die Prioritäten in der vergangenen Transferperiode anders.

Mit 137 Millionen Euro gab Borussia Dortmund von allen Bundesligisten am meisten für Transfers aus. So sollten beispielsweise die Verpflichtungen von Mats Hummels (30) und Nico Schulz die Dortmunder Defensive stabilisieren. Noch mit mäßigem Erfolg, wie das Spiel gegen Aufsteiger Union Berlin eindrucksvoll unter Beweis stellte.

Ajax-Star hätte womöglich den finanziellen Rahmen des BVB gesprengt

Zudem wurde durch die Verpflichtungen von Julian Brandt (23) und Thorgan Hazard (26) die Qualität der Offensive verstärkt. Das zentrale Mittelfeld, wo van de Beek spielt, zählte offenbar nicht zu Borussia Dortmunds Baustellen. Im Mittelfeld kann sich der BVB wohl auf ein Comeback von Witsel und Hazard freuen. Übrigens schnürte BVB-Mittelfeldspieler Sancho für England seinen ersten Doppelpack.

Angesichts der Dortmunder Transferausgaben hätte eine Verpflichtung des Ajax-Stars womöglich ohnehin den wirtschaftlichen Rahmen von Borussia Dortmund gesprengt. Zumindest für einen Spieler, der nicht komplett ins Anforderungsprofil passte.