Absage für Bayern: Dembélé soll in Barcelona bleiben

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Ex-BVB-Spieler Ousmane Dembélé im Trikot des FC Barcelona. Foto: dpa

Der FC Bayern soll an einer Verpflichtung des Ex-BVB-Spielers Ousmane Dembélé interessiert sein. Allerdings hat der FC Barcelona nun eine Absage erteilt.

Ousmane Dembélé (22) wird neben Leroy Sané als Wunsch-Neuzugang des FC Bayern gehandelt. Jetzt gab es eine Absage aus Spanien.

  • Der FC Bayern ist interessiert an einer Verpflichtung von Leroy Sané.
  • Dieser möchte möglicherweise lieber bei Manchester City bleiben.
  • Plan B ist offenbar ex-BVB-Spieler Ousmane Dembélé. Doch auch dieser ist wohl nicht zu haben.

Update, 05.07, 19.40 Uhr: Der FC Bayern München hat sich im Werben um Ousmane Dembélé eine Absage eingehandelt. Wie Barca-Präsident Josep Maria Bartomeu am Freitag (5. Juni) auf einer Pressekonferenz mitteilte, wird der spanische Meister den 22-Jährigen nicht abgeben. Das berichtet der SID.

Vielmehr hatte Bartomeu ein großes Lob für den Ex-BVB-Spieler übrig und schwärmte in höchsten Tönen: "Dembélé ist jung, talentiert und bietet noch viel mehr. Ich halte ihn für besser als Neymar. Er hat noch so viel Entwicklungspotenzial, deshalb wollen wir ihn behalten."

Bereits vor zwei Wochen hatte der Barca-Boss seinem Problem-Profi das Vertrauen ausgesprochen. Der FC Bayern wird sich also weiterhin nach einer Alternative für die offensiven Außenpositionen umsuchen müssen.

Französische Medien: Dembélé hat bei Bayern Priorität

Update, 01.07, 19.50 Uhr: Laut einem Bericht von France Football ist Dembélé mittlerweile sogar Transferziel Nummer 1 des FC Bayern. Demnach wollen die Bayern den Franzosen unbedingt verpflichten. Eine erste Kontaktaufnahme soll bereits stattgefunden haben.

Ursprungsatikel:

Dembélé offenbar im Visier des FC Bayern

Wie die SportBild berichtet, hat der FC Bayern ein Auge auf Ousmane Dembélé geworfen. Demnach sei der ehemalige BVB-Spieler der spektakuläre Plan B, sollte Wunschspieler Leroy Sané nicht zu haben sein.

Angeblich wollte der FC Bayern Dembélé bereits 2016 an die Säbener Straße holen. Der entschied sich jedoch für einen Wechsel zum BVB. Nun soll womöglich ein neuer Anlauf gestartet werden.

Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge ist anscheinend großer Befürworter einer Verpflichtung des talentierten Franzosen. Bereits im März dieses Jahres gab es scheinbar eine Unterredung zwischen Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Dembélé-Berater Marco Lichtsteiner.

Pikant: Sollte der FC Bayern Ousmane Dembélé verpflichten, würde das 17 Millionen Euro in die Kassen des BVB spülen. Und so mancher BVB-Fan würde seine Entwicklung in München mit großem Interesse verfolgen.

Der 22-Jährige Dribbelkünstler war in Barcelona zuletzt immer wieder durch unprofessionelles Verhalten aufgefallen, weshalb vermehrt über einen vorzeitigen Abschied aus Katalonien spekuliert wurde. Barca-Präsident Josep Maria Bartomeu betonte allerdings kürzlich, auch in Zukunft auf Dembélé setzen zu wollen.

Sané könnte Verbleib bei Manchester City vorziehen

Der ehemalige Schalke-Spieler Leroy Sané gilt als Wunschkandidat von Bayern-Boss Uli Hoeneß. Der Rekordmeister sei laut SportBild bereit, rekordverdächtige 175 bis 200 Millionen Euro in den Flügelspieler zu investieren. Diese Summe setze sich zusammen aus Ablöse und dem Gehalt bei einem Fünfjahresvertrag.

Nun wurden aber Gerüchte laut, dies besagen, dass der 23-Jährige sich gegen einen Wechsel nach Deutschland entschieden habe. Im Freundeskreis soll Sané verraten haben, dass er bei Manchester City bleiben möchte. In Deutschland fürchte er den exponierten Status eines Superstars - und die damit einhergehende mediale Aufmerksamkeit.

Auch Nationalmannschaftskollege Toni Kroos ist skeptisch, was einen Sané-Transfer zu den Bayern betrifft. Der SportBild verriert er: "Ich glaube ohnehin nicht, dass der Transfer zustande kommt. Das ist jedoch nur mein Gefühl." In diesem Fall käme dann ex-BVB-Spieler Ousmane Dembélé ins Spiel.