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Mahmoud Dahoud (23) vom BVB hat eine gute U21-EM gespielt. Bei Borussia Dortmund erhofft man sich dadurch einen Schub.

  • Mo Dahoud wurde ins „Team des Turniers“ bei der U21-EM gewählt.
  • Sebastian Kehl freut sich über die Leistung des Mittelfeldspielers.
  • Der BVB hat den 23-Jährigen für die neue Saison fest eingeplant.

Dahoud, der sich auch über die Situation in seiner zweiten Heimat Syrien geäußert hat, soll nach der USA-Reise (15. bis 21. Juli) wieder in das Training bei Borussia Dortmund einsteigen. Aktuell hat der 23-Jährige noch Sonderurlaub. Denn erst am vergangenen Sonntag (30. Juni) absolvierte er im Trikot der Nationalmannschaft das U21-Finale gegen Spanien (1:2 Niederlage).

Beim BVB wachsen die Erwartungshaltungen an Dahoud

Wie der Kicker am Donnerstag (4. Juli) berichtet, hat man beim BVB die Leistungen ganz genau beobachtet. „Mo hat eine tolle EM gespielt, das habe ich ihm auch persönlich gesagt“, so Sebastian Kehl (39), Leiter Lizenzspielerabteilung von Borussia Dortmund, gegenüber dem Kicker.

Dahoud wurde ins „Team des Turniers“ gewählt. Diese Auszeichnung bringt gleichzeitig auch eine gesteigerte Erwartungshaltung mit sich, die in den Zeilen von Kehl herauszulesen sind. „Dass er ins Team des Turniers gewählt wurde, wird ihm sicher Schub und Selbstvertrauen geben für die kommende Saison bei Borussia Dortmund“, so der 39-Jährige.

Der 23-Jährige bei Borussia Dortmund bleiben

Für die Saison 2019/2020 ist Dahoud im System von Favre fest eingeplant. Der 23-Jährige unterscheidet sich in seiner Spielweise von Axel Witsel (30) oder Thomas Delaney (27) und entging so der großen BVB-Streichliste in diesem Transfersommer. Sein großes Plus: Er erinnert in seiner Spielweise an Ilkay Gündogan (28), der beim BVB im Gespräch war, und gehört zur Gattung „Kreativer Box-to-Box-Spieler“.

Dahoud zeigte sein Können vor allen Dingen in den zweiten 45 Minuten im Hinspiel gegen den FC Bayern München. In der 46. Minute wechselte Lucien Favre (61) den Mittelfeldspieler ein. Er gehörte in diesem Spiel zu den Säulen des 3:2-Erfolgs. Dem Mittelfeldspieler fehlt jedoch die Konstanz. Noch!

Dahoud kann ein Unterschiedsspieler sein

U21-Trainer Stefan Kuntz (56) schätzt seinen Mittelfeldspieler und sieht seine Vorzüge. Er könne ein Unterschiedsspieler sein und sei in der Lage sowohl in der Offensive als auch in der Defensive Akzente zu setzen, so der U21-Trainer gegenüber dem Kicker.

Dahoud wird das in der kommenden Spielzeit zeigen müssen. In seinem dritten Jahr bei Borussia Dortmund wächst nicht nur die Erwartungshaltung bei der sportlichen Leitung. Auch der Anspruch der BVB-Fans und des Spieler selbst dürften nun gewachsen sein.