Klartext aus Dortmund

BVB-Transfer von Cristiano Ronaldo: Dortmund trifft endgültige Entscheidung

Ist ein BVB-Transfer von Cristiano Ronaldo tatsächlich realistisch? Jetzt gibt es eine unmissverständliche Stellungnahme aus Dortmund.

Dortmund – Borussia Dortmund hat Gerüchten um eine Verpflichtung von Weltstar Cristiano Ronaldo ein Ende gesetzt. BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl fand deutliche Worte.

NameCristiano Ronaldo
Geboren5. Februar 1985 (Alter 37 Jahre), Hospital Dr. Nélio Mendonça, Funchal, Portugal
Größe1,87 Meter
Aktueller VereinManchester United

BVB erteilt Transfer-Absage: Cristiano Ronaldo wird nicht nach Dortmund kommen

„Es gab weiterhin keinen Kontakt. Und wir haben uns ehrlich gesagt nicht damit beschäftigt“, sagte Kehl bei Bild-TV. „Die Klickzahlen waren sicher herausragend. Aber wir haben in den letzten Tagen schon einiges getan, um dieses Gerücht einzuordnen. Cristiano Ronaldo wird nicht zu Borussia Dortmund wechseln. Das ist so.“

Sebastian Kehl hat sich klar zu einem möglichen BVB-Transfer von Cristiano Ronaldo positioniert.

CBS Sports hatte berichtet, dass Berater Jorge Mendes seinen Klienten Cristiano Ronaldo beim BVB angeboten habe. Anschließend äußerten sich gleich mehrere Verantwortliche aus Dortmund über einen möglichen Wechsel des 37-Jährigen ins Ruhrgebiet.

BVB: Watzke und Terzic hatten sich zuvor über Ronaldo-Transfer geäußert

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sagte auf der Bilanzpressekonferenz des BVB: „Cristiano Ronaldo ist eine charmante Idee. Ich liebe diesen Spieler, einer der Größten. Er könnte im größten und schönsten Stadion spielen.“ Aber: „Es gibt keinen Kontakt zwischen den Beteiligten und damit auch keinen Transfer.“

Trainer Edin Terzic räumte vor dem Spiel gegen Werder Bremen grinsend ein, er halte Cristiano Ronaldo zwar für „den größten Fußballer, den ich je live habe spielen sehen.“ Den Bericht über eine mögliche Verpflichtung nannte er „das größte Gerücht aller Zeiten beim BVB.“ Er werde sich aber nicht zu Gerüchten äußern. Das hat Sportdirektor Sebastian Kehl jetzt in unmissverständlicher Weise getan.

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