Neue Regeln in den Stadien

Corona: BVB und FC Schalke 04 spielen vor weniger Fans – neue Kapazität fix

Die Ergebnisse des Corona-Gipfels stehen fest. Borussia Dortmund, der FC Schalke 04 und der VfL Bochum müssen ihre Kapazität im Stadion reduzieren.

Dortmund/Gelsenkirchen – Borussia Dortmund und der FC Schalke 04 mussten den Katastrophenfall „Geisterspiele“ befürchten, doch dieser ist nicht eingetreten. Beim Corona-Gipfel am Donnerstag (2. Dezember) beschlossen Bund und Länder eine neue maximale Höchstauslastung der Stadien in den deutschen Profifußball-Ligen.

Corona: BVB und Schalke 04 mit Fan-Ausschluss – maximale Kapazität steht

Die Ergebnisse des Corona-Gipfels sind: Die Stadien der Profi-Ligen dürfen nur noch zu 50 Prozent ausgelastet werden, die Zuschauerzahl darf dabei 15.000 Fans nicht überschreiten. Im Fall des S04 und des BVB wären also bei Heimspielen 15.000 Zuschauer zugelassen – so etwa auch am Samstag (4. Dezember) beim Topspiel von Borussia Dortmund gegen den FC Bayern München.

Der Revier-Rivale VfL Bochum wiederum, dessen Ruhrstadion insgesamt 27.599 Fans fasst, dürfte maximal mit 50 Prozent der Kapazität planen, also rund 13.700 Zuschauer ohne etwaige Abzüge.

Für den BVB und Schalke 04 steht nach dem Corona-Gipfel eine neue maximale Kapazität in den Stadien.

Corona: Bayern setzt auf Geisterspiele – 2G-Regel für die Fans auf der Tribüne

Den Bundesländern sind aber schärfere Maßnahmen vorbehalten. So kündigte Bayern-Ministerpräsident Markus Söder bereits an, Geisterspiele im bayerischen Kabinett durchsetzen zu wollen.

Während auf dem Spielfeld aufgrund der Berufsausübung der Fußballer weiterhin die 3G-Regel gilt, gilt auf den Tribünen ausschließlich die 2G-Regel. Eine Anwendung der 2G-Plus-Regel, sodass Geimpfte oder Genesene zusätzlich einen aktuellen negativen Test vorweisen müssen, könnte ebenfalls vorgeschrieben werden. Das BVB-Weihnachtssingen im Signal Iduna Park zu Dortmund wurde bereits abgesagt.

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