DFB-Pokal in Hannover

BVB feiert Giganten-Gregor – Flitzer packt Blutgrätsche gegen Kobel aus

Dank Gregor Kobel siegte der BVB im DFB-Pokal gegen Hannover 96. Ein Flitzer setzte zur Grätsche an.

Dortmund – Selten war die Rolle des Matchwinners klarer verteilt als am Mittwochabend (19. Oktober) in Hannover. Gregor Kobel wurde für seinen BVB in der zweiten Runde des DFB-Pokals zum Torwart-Gott. Und Opfer einer Flitzer-Attacke.

NameGregor Kobel
Geboren6. Dezember 1997 (Alter 24 Jahre), Zürich, Schweiz
Größe1,95 Meter
Aktueller VereinBorussia Dortmund (BVB)

BVB feiert Giganten-Gregor: Torwart Kobel ist der Matchwinner in Hannover

Gegnerische Kicker und Fans trieb er mit gigantischen Paraden zur Verzweiflung. Emre Can wurde nach dem Spiel gefragt, was der Schlüssel zum 2:0-Sieg gegen Hannover 96 gewesen sei. Der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund brachte es auf den Punkt: „Wir haben Gregor Kobel.“

Die meisten aufregenden Szenen spielten sich nämlich vor dem BVB-Tor ab. Sieben Schüsse auf seinen Kasten musste Gregor Kobel gegen den mutigen Zweitligisten abwehren. Per Fußabwehr im Stile eines Handballtorwarts oder mit spektakulären Flugeinlagen: Am Schweizer führte trotz bester Hannover-Chancen kein Weg vorbei.

BVB-Torwart unfreiwillig attackiert: Flitzer packt Blutgrätsche gegen Kobel aus

Selbst, als er in der 84. Minute Opfer einer wohl unfreiwilligen Flitzer-Attacke wurde, blieb Giganten-Gregor standhaft. Ein dunkel gekleideter junger Herr – selbstverständlich zu Selfie-Zwecken mit Smartphone ausgestattet – spurtete zur Erheiterung der 49.000 Zuschauer in der Heinz von Heiden Arena mit Vollgas auf den BVB-Keeper zu, rutschte aus und setzte so versehentlich zur Blutgrätsche an. Gregor Kobel überstand auch diesen ungewöhnlichen Vorfall unbeschadet.

Ein Flitzer setzte beim DFB-Pokalspiel in Hannover zur Grätsche gegen BVB-Torwart Gregor Kobel an.

BVB-Torwart Gregor Kobel: Das sagte er nach seiner Gala-Vorstellung gegen Hannover 96

Nach seinem folgenschweren Patzer bei der 0:2-Niederlage gegen Union Berlin war er nun der gefeierte Held. „Ich habe einfach versucht, so entspannt wie möglich ins Spiel zu gehen, einfach das Spiel auf mich zukommen zu lassen. Es war ein schwieriges Spiel, aber ich bin super happy, dass ich meinem Team helfen konnte“, sagte Gregor Kobel nach dem Spiel laut der Schweizer Zeitung Blick.

Die Geschichte der Tore in der zweiten DFB-Pokalrunde ist schnell erzählt. Zuerst fälschte der Hannoveraner Bright Akwo Arrey-Mbi einen Schuss von Youssoufa Moukoko ins eigene Tor ab (11.). Dann verwandelte der eingewechselte Jude Bellingham (Schonung) einen selbst herausgeholten Elfmeter (71.). Die beste Note in der BVB-Einzelkritik gegen Hannover 96 staubte aber Gregor Kobel ab.

Rubriklistenbild: © Revierfoto/Imago

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