Transfer-Poker

BVB von Moukoko-Hickhack genervt: Klub setzt Youngster Deadline

Youssoufa Moukoko lässt den BVB im Vertragspoker weiter zappeln. Doch nun setzen die Westfalen dem Youngster eine Deadline.

Dortmund – Der BVB erhöht den Druck auf Youssoufa Moukoko massiv. Die Westfalen wollen zeitnah eine Entscheidung vom Youngster, ob er über den Sommer hinaus in Dortmund bleibt. „Für alle Beteiligten ist es wichtig, Klarheit zu haben“, sagte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung am Montag (2. Januar).

BVB will mit Moukoko verlängern: Youngster reagiert auf „Lüge“

Der Vertrag von Youssoufa Moukoko ist bis zum 30. Juni 2023 datiert. Anschließend kann er den Verein ablösefrei verlassen. Der BVB möchte ihn gerne halten, doch die Moukoko-Seite soll bislang jegliche Angebote abgelehnt haben.

Zuletzt hieß es, der 18 Jahre alte Stürmer habe eine Offerte über angeblich bis zu sechs Millionen Euro Jahressalär abgeschmettert. Entsprechende Berichte zwangen den Spieler, sich einzuschalten: „So eine Lüge über mich werde ich niemals akzeptieren“, schrieb Youssoufa Moukoko in seiner Instagram-Story. „Auch wenn ich noch jung bin, lasse ich mich in meiner Entscheidung über meine Zukunft nicht unter Druck setzen.“

BVB von Moukoko-Hickhack genervt: Klub setzt Youngster Deadlinea

Der BVB möchte vor Bundesliga-Restart am 22. Januar gegen den FC Augsburg eine Entscheidung von der Moukoko-Seite, ob der deutsche Nationalspieler sein Arbeitspapier bei Borussia Dortmund verlängert, schrieben die Ruhr Nachrichten am Montag. Der Verein wolle einerseits „das eigene Gesicht wahren, vor allem aber, Planungssicherheit erlangen“.

Bei einer Vielzahl schwarz-gelber Fans ist der Youngster längst in Ungnade verfallen. Er solle unverzüglich den Verein verlassen, heißt es mehrheitlich in den Kommentaren unter entsprechenden Moukoko-Berichten.

Derzeit läuft es wohl auch auf einen Abschied des Eigengewächses hinaus, will Sky wissen. „Dem BVB droht ein Moukoko-Abgang“, berichtete der Sender am Montag. Er darf seit Jahreswechsel ohne die Zustimmung der Dortmunder Borussia mit anderen Klubs verhandeln.

Youssoufa Moukoko lässt den BVB im Vertragspoker weiter zappeln.

„Es gab vor Weihnachten ein geheimes Treffen zwischen Dortmund, Moukoko und seinem Berater. Es gibt ein neues Angebot, es wird suggeriert, es sei das finale Angebot. Moukoko sei aber nicht bereit, das Angebot anzunehmen“, sagte Sky-Transfer-Experte Marc Behrenbeck.

BVB droht Moukoko-Abschied: FC Chelsea gilt als Transfer-Favorit

Sollte sich Youssoufa Moukoko gegen einen Verbleib im Ruhrgebiet entscheiden, ist er in der komfortablen Situation, seinen neuen Arbeitgeber zwischen einer Vielzahl europäischer Top-Klubs auszuwählen. Zu den Moukoko-Interessenten sollen der FC Liverpool, Tottenham Hotspur und Manchester United zähen.

Der FC Barcelona soll ebenfalls am BVB-Youngster interessiert sein. Als heißester Anwärter auf einen Moukoko-Transfer gilt allerdings der FC Chelsea. Die Londoner sollen in „aussichtsreichen“ Verhandlungen mit dem 18-Jährigen stehen, berichtete The Athletic kürzlich.

Der Express, eine britische Boulevard-Zeitung, meldete am Sonntag (1. Januar), Youssoufa Mokoko sei vom „Projekt“ FC Chelsea angetan. Der Klub sehe sich im Werben um den BVB-Star in Führung.

Rubriklistenbild: © Revierfoto/Imago, Fotomontage: RUHR24