Vertrags-Poker

BVB in der Moukoko-Falle: Dortmund braucht Entscheidung im Dezember

Der Poker um BVB-Juwel Youssoufa Moukoko spitzt sich weiter zu. Der Revierklub gerät dabei langsam, aber sicher unter Zeitdruck.

Dortmund – Die Verantwortlichen von Borussia Dortmund hoffen noch immer auf ein vorweihnachtliches Geschenk von Youssoufa Moukoko. Der Youngster soll seinen im Sommer auslaufenden Vertrag beim Pottklub verlängern, so der Wunsch aller Borussen. Eine schnelle Entscheidung scheint allerdings nicht in Sicht, was wiederum zum Problem für den BVB werden könnte.

BVB in der Moukoko-Falle: Dortmund braucht Entscheidung im Dezember 

Transferexperte Fabrizio Romano fasste die aktuelle Situation um Youssoufa Moukoko auf seinen Kanälen kürzlich treffend zusammen: „Der BVB hat noch Chancen, seinen Vertrag zu verlängern, der Spieler hat eine großartige Beziehung zu Terzic und seinem Verein – aber das Timing ist entscheidend. Sie müssen bis Dezember mit einem guten Angebot handeln.“

Der Dezember könnte zu einem entscheidenden Monat für den Klub werden. Bis zum 31. kann der Angreifer nämlich ausschließlich bei Borussia Dortmund unterschreiben. Ab dem 1. Januar, also einem halben Jahr vor Vertragsende, dürfen auch andere Klubs mit offiziellen Angeboten an Youssoufa Moukoko herantreten und um seine Unterschrift bitten.

BVB-Star Youssoufa Moukoko: FC Chelsea bringt sich offenbar für Transfer in Stellung

Laut Romano gibt es einige „englische und spanische Klubs, die bereit sind, im Januar zu pushen, wenn jetzt kein neuer Deal vereinbart wird.“

Kolportiert wird derzeit, dass der FC Chelsea ein großes Interesse an Youssoufa Moukoko haben soll. Die Blues sollen angeblich bereits beim Spieler vorgefühlt haben.

BVB-Vertrag von Youssoufa Moukoko: Zweifel an Verlängerung in Dortmund werden immer größer

In Dortmund ging man eigentlich lange Zeit davon aus, dass der 18-Jährige seinen Kontrakt beim BVB verlängern würde. Immerhin hat sich der Youngster gerade erst in der Bundesliga etabliert und zuletzt mehrfach betont, dass er sich im Verein wohlfühlt. Einen unterschriftsreifen Vertrag haben ihm die Verantwortlichen von Borussia Dortmund bereits vor Wochen vorgelegt. Youssoufa Moukoko zögert allerdings weiterhin.

Der BVB gerät im Moukoko-Poker unter Zeitdruck.

Womöglich ist es nur der übliche Poker um das Gehalt. Sebastian Kehl machte diesbezüglich im September eine Andeutung im Sport1-Doppelpass. Möglich scheint inzwischen aber auch, dass der frisch gebackene Nationalspieler ernsthaft über einen Wechsel nachdenkt. Der BVB muss sich folglich überlegen, ob er sein Angebot an Youssoufa Moukoko nachbessert. Andernfalls könnten andere Vereine im Januar dazwischengrätschen.

Nach gegenwärtigen Informationen der Bild rechnet das Dortmunder Umfeld unter den aktuellen Umständen in diesem Jahr nicht mehr mit einer Entscheidung in Sachen Vertragsverlängerung. Die Zweifel an einem BVB-Verbleib von Youssoufa Moukoko werden daher immer größer.

Rubriklistenbild: © Uwe Kraft/Imago, David Inderlied/Kirchner Media; Collage: RUHR24