Vorstoß hat es in sich

BVB-Juwel Moukoko erhält gewünschtes Angebot – aber nicht aus Dortmund

Der BVB kämpft weiter um Youssoufa Moukoko. Ein lukratives Angebot könnte für eine Trendwende sorgen – dies stammt allerdings nicht aus Dortmund.

Dortmund – Wie viel ist Borussia Dortmund die Unterschrift eines 18-Jährigen Stürmers wert? Diese Frage und ob Sturmhoffnung Youssoufa Moukoko auch in der kommenden Saison für seinen Jugendverein kickt, beschäftigt aktuell Fußball-Deutschland.

BVB-Juwel Moukoko erhält gewünschtes Angebot – aber nicht aus Dortmund

Beinahe täglich erhält die irrsinnig anmutende „Vertrags-Balz“ eine neue Wendung. Noch scheint das BVB-Angebot für den frischgebackenen deutschen Nationalspieler nicht auszureichen.

Die Moukoko-Seite fordert dem Vernehmen nach eine Nachbesserung. Die Situation ist vertrackt. Darüber hinaus verkomplizieren immer lauter werdende Störgeräusche aus dem europäischen Ausland die ohnehin schon schwierige Ausgangslage.

BVB will schnelle Einigung bei Moukoko: Newcastle United macht Angebot

Es ist daher wenig verwunderlich, dass die Westfalen laut Sportdirektor Sebastian Kehl bei Youssoufa Moukoko „recht zeitnah die Entscheidung herbeiführen möchten“. Solange dies noch nicht geschehen ist, muss sich der BVB allerdings den Avancen der finanzkräftigen Konkurrenz erwehren.

Diesmal versucht Newcastle United dem 18-Jährigen mit einem äußerst werthaltigen Angebot den Kopf zu verdrehen. Der Klub aus dem englischen Nordosten darf sich seit Oktober 2021 – dank Übernahme durch einen saudischen Staatsfonds – über neue finanzielle Möglichkeiten „freuen“.

BVB-Juwel Youssoufa Moukoko erhält Mega-Angebot von Newcastle United

Laut der englischen Tageszeitung Evening Standard sei Newcastle United mit einem mündlichen Angebot in Höhe von 150.000 Britischen Pfund pro Woche an Youssoufa Moukoko herangetreten. Nach aktuellem Umrechnungskurs würde dies einem Jahresgehalt von rund 8,8 Millionen Euro entsprechen. Laut Sport1 kommt noch ein irrsinnig hohes Handgeld in Höhe von 30 Millionen Euro hinzu.

Die Zukunft von Youssoufa Moukoko ist noch immer nicht geklärt.

Die „Magpies“ erreichen damit finanzielle Sphären, in die der BVB vermutlich weder vorstoßen will, noch kann. Für den Drittplatzierten der englischen Premier League sollen im kommenden Sommer vermehrt ablösefreie Spieler in den Fokus rücken. Damit wolle man die Regularien zum Financial Fairplay einhalten – vor allem für Mannschaften mit einer übergroßen Kreditkarte ein bekanntes Problem.

Aus Sicht von Borussia Dortmund bleibt derweil zu hoffen, dass schnellstmöglich der finale Durchbruch in der Verhandlungen mit der Moukoko-Seite erzielt werden kann. Nur so ließe sich eine endlose Vertrags-Posse vermeiden.

Rubriklistenbild: © Marco Steinbrenner/Kirchner-Media

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