Skrupel beim Transfer

BVB-Chef verrät Bedenken: Wechsel von Moukoko fast geplatzt

Der BVB ist bekannt als Sammelbecken für absolute Mega-Talente. Bei einem von ihnen hatte man Bedenken – er wäre beinahe nicht in Dortmund gelandet.

Dortmund – Borussia Dortmund wird europaweit für seine ausgezeichnete Jugendarbeit bewundert. Von Giovanni Reyna über Youssoufa Moukoko bis hin zu Mario Götze, die Nachwuchsakademie des BVB hat schon so manch Ausnahmetalent hervorgebracht.

BVB-Chef verrät Bedenken: Wechsel von Mega-Talent fast geplatzt

Aktuell größtes Prunkstück der Dortmunder Vorzeigeabteilung ist BVB-Juwel Youssoufa Moukoko (18). Der frischgebackene deutsche Nationalspieler legte einen kometenhaften Aufstieg hin.

Doch beinahe hätte der heute 18-Jährige einen anderen Weg auf die große Fußballbühne einschlagen müssen. Dies verriet Lars Ricken (46), Leiter des Nachwuchsleistungszentrums von Borussia Dortmund.

BVB-Boss Ricken verrät über Moukoko-Transfer: „Hatte große Bedenken“

„Ich hatte damals große Bedenken, ihn zu verpflichten“, gesteht der BVB-Nachwuchschef im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten (Bezahlinhalt). Youssoufa Moukoko war damals erst elf Jahre alt und kickte in der Jugend des FC Sankt Pauli.

Ricken hatte verständlicherweise Skrupel, einen solch jungen Spieler aus seinem persönlichen Umfeld zu reißen und ihn zur Dortmunder Borussia zu lotsen. Schlussendlich kam der Wechsel dennoch zustande.

BVB: Ricken ließ sich bei Transfer von Youssoufa Moukoko überzeugen

Schließlich war es Youssoufa Moukokos Berater, der seinen Schützling mit dem Hinweis, dass dieser ohnehin wechseln werde, beim BVB anbot. „Sein Berater hat damals zu mir gesagt: ‚Ich sehe ihn bei euch, weil ihr bewiesen habt, dass ihr gut mit jungen Spielern umgehen könnt“, verrät Ricken.

Youssoufa Moukoko wäre beinahe gar nicht beim BVB gelandet – Lars Ricken hatte große Bedenken.

„Deswegen haben wir ihn bekommen. Also habe ich mich mehr oder weniger breitschlagen lassen, ihn bei uns aufzunehmen“, führt der 46-Jährige fort.

BVB-Juwel Youssoufa Moukoko europaweit begehrt

Der BVB kann sich glücklich schätzen, dass Youssoufa Moukoko vor rund sechseinhalb Jahren den Weg an die Dortmunder Strobelallee fand. Denn inzwischen ist der 18-Jährige einer der begehrtesten Jungprofis Europas.

Aktuell gibt es noch kaum einen Topklub, der nicht mit einem Wechsel der Sturmhoffnung in Verbindung gebracht wird. Als ärgster Konkurrent gilt aktuell der FC Chelsea, dessen Transfer-Avancen sich der BVB bei Youssoufa Moukoko erwehren muss.

BVB mit neuem Vertrag bei Youssoufa Moukoko auf gutem Weg

Begehrlichkeiten wecken allen voran die noch unklare Vertragssituation des Nationalspielers. Im Sommer 2023 läuft sein Arbeitspapier bei der Dortmunder Borussia aus. Er wäre somit ablösefrei zu haben.

Die Ruhr Nachrichten berichteten zuletzt zwar, dass die Verhandlungen um einen neuen Vertrag auf einem guten Weg seien. Der Berater von Youssoufa Moukoko droht dem BVB aber: „Seien Sie sich gewiss: Wir machen unseren Job! Ein Spieler wie Youssoufa ist für alle Topklubs auf dieser Welt interessant. Erst recht, wenn er ablösefrei ist und eine Zukunft in der deutschen Nationalmannschaft hat.“ Man befinde sich mit dem Verein weiterhin in Gesprächen.

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