BVB-Wunschspieler Hazard - Eberl: "Wir werden ihn verkaufen müssen"

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Bald im BVB-Trikot? Max Eberl bestätigt, dass Gladbach Thorgan Hazard verkaufen wird. Foto: Marius Becker/dpa

Im Aktuellen Sportstudio bestätigte Gladbachs-Sportdirektor Eberl, dass man BVB-Wunschspieler Hazard in diesem Sommer verkaufen werde.

Im Poker um Thorgan Hazard geht es Gladbach-Sportdirektor Max Eberl vor allem um die Höhe der Ablösesumme. Jetzt ist klar: Die Fohlen werden den Belgier auf jeden Fall vor Ablauf seines Vertrages verkaufen. Das bringt den BVB in eine komfortable Verhandlungsposition.

Vorteil BVB: Gladbach ist auf eine Ablösesumme angewiesen

"Thorgan Hazard wird den Verein verlassen. Eventuell Richtung Borussia Dortmund", stellte Moderator Sven Voss im Aktuellen Sportstudio fest. Eberl nickte bestätigend. Und fügte an: "Was Thorgan betrifft, ist der Sachstand bekannt. Er hat noch ein Jahr Vertrag. Er hat uns gesagt, dass er nicht verlängern möchte."

Und weiter: "Dementsprechend werden wir in die Situation kommen, ihn verkaufen zu müssen. Weil Mönchengladbach einfach auf das Geld angewiesen ist, um dann wieder neu zu investieren. Und jetzt liegt es an uns, da einen guten Preis rauszuholen, um für unsere Zukunft etwas Gutes aufbauen zu können."

Eberl signalisiert indirekt Gesprächsbereitschaft bei Hazard

Heißt im Klartext: Ablösefrei wird man den den 26-Jährigen nach Ablauf des Vertrages 2020 nicht ziehen lassen. Sondern man strebt eine Einigung im kommenden Sommer an. Eberl, der die Chancen von Schalke 04 und dem BVB als Bayern-Jäger einschätzt, signalisiert damit gleichzeitig Gesprächsbereitschaft, was die Höhe der Ablösesumme betrifft.

Vermutlich wird er sich hier mit Michael Zorc einigen müssen. Denn wie der kicker zuletzt berichtete, hat sich Hazard bereits für einen Wechsel zum BVB entschieden und steht bei den Dortmundern im Wort. Ob diese den bislang geforderten Betrag von 40 Millionen Euro bezahlen werden, hält das Fachmagazin für fraglich.

Zwar weiß man am Niederrhein auch, dass BVB-Sportdirektor Michael Zorc nach dem Verkauf von Christian Pulisic 64 Millionen Euro in der Kriegskasse hat. Und einen Ersatz für den US-Amerikaner sucht.

Aktuelle BVB-Themen:

Eberls Aussagen im Sportstudio lassen aber darauf schließen, dass Gladbach Hazard auch für weniger Geld ziehen lassen würde. Um ihn zumindest nicht im Sommer 2020 ablösefrei zu verlieren.