Watzke übt Kritik

Nach Pleite des BVB kündigt Hans-Joachim Watzke Konsequenzen an

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (60) will nach der deutlichen Niederlage gegen den FC Bayern (4:0) den „Ist-Zustand“ der Mannschaft analysieren und gesteht: "Ich verstehe die Reaktion der Fans. Jegliche Kritik ist berechtigt."

  • Watzke will die Probleme des BVB in der nächsten Woche intern analysieren.
  • Die Bilanz der Dortmunder in der Allianz-Arena wird immer schlechter.
  • BVB-Verteidiger Hummels kritisiert die Leistungen gegen den FCB.

BVB: Dortmunder „Krisengipfel“ soll Probleme offenlegen

Hans-Joachim Watzke will sich „in der kommenden Woche im Rahmen unserer Runde mit der sportlichen Leitung zusammensetzen“, erklärt er gegenüber der Funke Mediengruppe. Mit Runde bezieht sich Hans-Joachim Watzke auf die regelmäßigen Treffen der Verantwortlichen bei Borussia Dortmund. Er wolle den „Ist-Zustand“ der Dortmunder Mannschaft analysieren.

Im Spiel gegen den FC Bayern hatte der BVB keine Chance und ließ dabei jegliches Zweikampfverhalten vermissen. Dabei ergaben sich die Spieler fast „kampflos“ ihrem Schicksal, was zu einiger Kritik bei den Fans führte.

BVB baut die „Horrorbilanz“ in der Allianz-Arena weiter aus

Die Niederlage vom BVB gegen den FC Bayern am Samstagabend war bereits die 5. „Klatsche“ in Folge in der Allianz-Arena. In den vergangen vier Spielzeiten lauteten die Ergebnisse (0:5, 0:6, 1:4, 1:5). Die aktuelle Bilanz mit null Punkten und 2:24 Toren in fünf Spielen zeigt klar, dass der BVB momentan chancenlos in der Allianz-Arena ist.

Bereits vor dem Spiel sprach Sportdirekter Michael Zorc (57) von einer „Horrorbilanz“ und forderte von seiner Mannschaft „Die müssen Männerfußball spielen, wir müssen Kerle sein. Das wird das Entscheidende sein. Wir müssen dagegenhalten...“, was der BVB zu keinem Zeitpunkt umsetzen konnte.

Hummels: "Wir sind noch keine Top-Truppe"

Auch BVB-Verteidiger Mats Hummels (30) fand einige kritische Worte nach der Niederlage gegen die Bayern und stellte klar:“Wir sind noch keine Top-Truppe“. Dortmund könne laut Hummels an guten Tagen eine solche sein, aber habe an schlechten Tagen bestünden beim BVB besonders auswärts Probleme.

Vor allem das Zweikampfverhalten seiner Mannschaft und die vielen leichtfertigen Ballverluste bemängelte der Abwehrchef der Dortmunder. Er selbst ist in der vergangenen Spielzeit noch im Trikot der Bayern aufgelaufen.