13. Bundesliga-Spieltag

BVB gegen VfL Wolfsburg: Trainer Florian Kohfeldt warnt vor viel Wut

Nach dem Champions-League-Aus geht es für den BVB nach Wolfsburg. VfL-Trainer Florian Kohfeldt sieht „realistische Chancen“ für sein Team.

Wolfsburg (dpa) - Für Borussia Dortmund steht jetzt wieder der Liga-Alltag auf dem Programm. Nach der 1:3-Niederlage des BVB bei Sporting geht es nun zum VfL Wolfsburg, der ebenfalls eine Champions-League-Pleite verdauen muss.

BVB gegen VfL Wolfsburg: Trainer Florian Kohfeldt warnt vor viel Wut

Wolfsburgs Trainer Florian Kohfeldt glaubt nach dem Champions-League-Aus von Borussia Dortmund nicht daran, am Samstag (27. November) in der Fußball-Bundesliga auf einen stark angeschlagenen Gegner zu treffen.

„Sicher haben sie unter der Woche nicht ihren schönsten Tag gehabt. Aber da ist immer noch sehr viel individuelle Qualität in der Mannschaft“, sagte der VfL-Coach über die Dortmunder. „Ich glaube nicht, dass wir darauf bauen können, dass Dortmund in irgendeiner Form angeschlagen ist. Sie werden hier am Samstag eher sehr viel Wut im Bauch haben. Sie spielen eine Woche später gegen Bayern München. Und ich denke, dass es auch in ihren Köpfen ist, sich da auf Augenhöhe präsentieren zu können.“

BVB gegen VfL Wolfsburg: Beide Klubs müssen Champions-League-Niederlagen verdauen

Die Dortmunder haben nach ihrer 1:3-Niederlage bei Sporting Lissabon keine Chance mehr, das Achtelfinale der Champions League zu erreichen. Die Wolfsburger dagegen dürfen auch nach ihrem 0:2 beim FC Sevilla immer noch auf ein Weiterkommen hoffen.

Trotzdem wurde die Leistung in Spanien in den vergangenen zwei Tagen viel kritisiert und häufig als Rückfall in die Zeiten unter Kohfeldts Vorgänger Mark van Bommel gewertet. „Klar weiß ich nach dem, was zu Beginn der Saison war, dass man immer die Frage stellt: Wie kommt das zustande? Aber ich sehe da keine Zusammenhänge“, sagte Kohfeldt.

BVB gegen VfL Wolfsburg: Florian Kohfeldt sieht „realistische Chance auf Punkte“

Der Trainer weiter: „Wir haben ein schlechtes Spiel gemacht. Aber wir können immer noch das Achtelfinale der Champions League aus eigener Kraft erreichen. Wir sind auf niemanden angewiesen. Wenn man diese Ausgangslage vor drei Wochen skizziert hätte, hätte jeder Verantwortliche des VfL und auch jeder in dieser Runde gesagt: Das ist eine gute Situation.“

Gegen Dortmund erwartet der frühere Werder-Coach am Samstag (15.30 Uhr/Sky) einen anderen Auftritt als in Sevilla. „Ich freue mich auf das Dortmund-Spiel. Ich bin sicher, dass wir eine sehr gute Leistung bieten und eine realistische Chance auf Punkte hier zu Hause haben werden“, sagte Kohfeldt.

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