Klub forciert Wechsel

BVB-Verteidiger will weg: Transfer-Hürde könnte Abschied verhindern

Der BVB will einen seiner Spieler loswerden. Nun möchte der Profi den Klub verlassen. Dennoch gibt es ein Problem.

Dortmund – Nun will auch Nico Schulz den BVB verlassen! Der Spieler sei sich inzwischen im Klaren darüber, dass ein Abschied von Borussia Dortmund „im Sinne aller Beteiligten wäre“, schreibt die Ruhr Nachrichten. Obwohl auch die Westfalen den Linksverteidiger abgeben wollen, gibt es eine Transfer-Hürde (BVB-Transfer-News bei RUHR24).

BVB-Verteidiger will weg: Transfer-Hürde könnte Abschied verhindern

Nico Schulz bezieht beim BVB fürstliches Gehalt. Er soll bis zu sechs Millionen Euro jährlich kassieren. Dies schreckt potenzielle Interessenten ab – insbesondere in Folge der Corona-Krise.

„Der Transfermarkt ist völlig zusammengebrochen“, schilderte Geschäftsführer Hans-Joachim Watze auf der Hauptversammlung des BVB am vergangenen Montag (21. November) die Situation. Für Spieler der Kategorie Jude Bellingham oder Erling Haaland gebe es zwar immer einen Markt, Spieler aus dem mittleren Preissegment zu vermitteln, sei hingegen schwierig.

BVB-Boss Watzke: „Selbst ablösefrei reicht dann nicht“

Es gebe nur noch wenige Klubs, „die kommen aus einer bestimmten Region der Welt, die können sich viel leisten. Doch es gibt unendlich viele Klubs, die sich wenig leisten können“, sagte Hans-Joachim Watzke weiter. „Selbst ablösefrei reicht dann nicht, weil der Spieler einem gewissen Gehaltsniveau unterliegt.“

Borussia Dortmund hatte Nico Schulz trotz seines bis 2024 verlaufenden Vertrages bereits im vergangenen Sommer abgeben wollen. Er spielt in den Planungen von Edin Terzic keine Rolle, dies hatte der Trainer dem Linksfuß in der Saisonvorbereitung mitgeteilt. Dennoch entschied sich Nico Schulz für einen Verbleib beim BVB, er habe sogar mehrere Transfer-Angebote abgelehnt.

Nico Schulz will den BVB verlassen. Auch Raphael Guerreiro, Felix Passlack und Thomas Meunier werden mit einem Abschied in Verbindung gebracht (von links).

Nico Schulz war 2019 für 25 Millionen Euro von der TSG Hoffenheim ins Ruhrgebiet gewechselt. Seit seiner Ankunft konnte er die Erwartungen an seine Person keineswegs erfüllen.

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