1. ruhr24
  2. BVB

Diagnose von Schlotterbeck bekannt: Verletzter BVB-Star fehlt mehrere Wochen

Erstellt:

Von: Katharina Küpper

Sorgenfalten machen sich breit beim BVB: Nicht nur wegen der Pleite gegen den FC Bayern, auch weil Nico Schlotterbeck verletzt vom Platz musste.

Update, Montag (3. April), 16.09 Uhr: Und die üblen Nachrichten um Nico Schlotterbeck reißen nicht ab. Nachdem der BVB die Diagnose „Muskelfaserriss mit Sehnenbeteiligung“ bekannt gegeben hatte, gibt es jetzt konkretere Informationen zur Ausfallzeit.

Diagnose von Schlotterbeck bekannt: Verletzter BVB-Star fehlt mehrere Wochen

Sky-Informationen zufolge fällt der Innenverteidiger mindestens einen Monat. Laut des Sportsenders habe der 23-Jährige aber die Hoffnung, in den letzten Bundesliga-Spielen dieser Saison nochmal anzugreifen. Das letzte Liga-Spiel bestreitet der BVB am 27. Mai gegen Mainz 05, also in sieben Wochen. Ein Muskelfaserriss alleine bedarf oft bis zu vier Wochen, fraglich ist wie schwerwiegend die Sehnenbeteiligung ist. Auch ein Saison-Aus ist nicht ausgeschlossen.

Update, Montag (3. April), 14.58 Uhr: Bitterböse Nachrichten um BVB-Verteidiger Nico Schlotterbeck. Borussia Dortmund gab am Montagmittag bekannt, dass die Mannschaft vorerst auf den Nationalspieler verzichten muss. Die Diagnose klingt gar nicht gut: Muskelfaserriss mit Sehnenbeteiligung. Über eine Ausfalldauer äußerte sich der Verein bislang noch nicht.

BVB-Verteidiger Schlotterbeck verletzt: Diagnose verheißt nichts Gutes

Bei einem Muskelfaserriss ist allerdings von einem wochenlangen Ausfall auszugehen. Zum Vergleich: Karim Adeyemi zog sich beim Spiel gegen Hertha BSC (20. Februar) einen zu. Zum Spiel gegen den FC Bayern kehrte er erst wieder in den Kader zurück, blieb allerdings noch ohne Spielzeit.

Erstmeldung: Der BVB kassierte gegen den FC Bayern München vier Tore. Endstand: 2:4 aus Sicht von Borussia Dortmund. Mal wieder glanzlos beim Rekordmeister. Als sei das nicht schon Strafe genug, müssen die Schwarz-Gelben jetzt auch noch um einen Stammspieler bangen: Nico Schlotterbeck musste verletzt ausgewechselt werden.

BVB-Verteidiger Schlotterbeck verletzt ausgewechselt: Droht der nächste Ausfall?

In der 43. Minute saß der Verteidiger am Mittelkreis, das Gesicht schmerzverzerrt. Er griff sich an den Oberschenkel, ans Knie. Dann hielt er sich die Hände vor lauter Verzweiflung vor das Gesicht, als er auf dem Platz behandelt wurde. Bilder, die man bei den Westfalen schon von anderen Spielern kennt.

Nico Schlotterbeck kam von der Nationalmannschaft angeschlagen zum BVB zurück. Wegen Problemen im Oberschenkel musste er frühzeitig abreisen. Gegen den FC Bayern holte ihn die Verletzung offenbar ein.

BVB-Profi Nico schlotterbeck wird auf dem Platz behandelt
BVB-Profi Nico Schlotterbeck beschert Sorgenfalten. Gegen FC Bayern musste er verletzt ausgewechselt werden. © Dennis Ewert/RHR-FOTO

BVB-Verteidiger Schlotterbeck verletzt ausgewechselt: Abwehr-Spieler in der Saison Stammspieler

Der BVB-Profi bekam in der Einzelkritik gegen die Münchner nur die Note 5,5. Schon beim Kopfballduell gegen De Ligt vor dem 2:0 sah der Borusse nicht gut aus (18.). Nicht auszuschließen, dass ihn schon da die Verletzung beeinflusste.

Was bedeutet das jetzt für den BVB? Eine Diagnose gab es noch nicht nach dem Spiel. Die Auswechslung und Bilder von Schlotterbeck machen jedoch wenig Hoffnung. Sprach DFB-Trainer Hansi Flick noch von einer Vorsichtsmaßnahme, als der Profi von der Nationalelf abgereist war, sprechen die Bilder vom verzweifelten Schlotterbeck andere Worte. Sportdirektor Sebastian Kehl erklärte im Anschluss des Bayern-Spiels: „Dass sich Nico nicht auswechseln lässt, wenn er nichts hat, ist klar. Es ist der gleiche Oberschenkel wie bei der Nationalmannschaft. Das ist demnach unheimlich bitter“, wie der Kicker berichtete.

Eine Verletzung des 23-Jährigen würde die Schwarz-Gelben zweifelsohne hart treffen. Nico Schlotterbeck spielte für den BVB in der bisherigen Bundesliga-Saison bis auf drei Spiele – das Rückspiel gegen den FC Bayern München schon einberechnet – immer 90 Minuten durch. Und die nächste Mammutaufgabe haben die Westfalen schon vor der Brust: Am Mittwoch geht es im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen RB Leipzig.

Auch interessant