Einwechslungen retten Borussia Dortmund

Eine Note 5: Die Einzelkritik zum Sieg des BVB gegen die TSG Hoffenheim

Marvin Hitz musste beim Spiel des BVB gegen TSG Hoffenheim das ein oder andere Mal eingreifen

Erling Haaland und Marco Reus erhalten beim BVB gegen Hoffenheim in der Einzelkritik gute Noten. Ein Dortmund-Profi spielt auf der falschen Position.

Hoffenheim/Dortmund - Dank der Einwechselspieler gewinnt Borussia Dortmund mit 1:0 (0:0) bei der TSG Hoffenheim. Hier lest ihr, wie wir die Leistung der BVB-Pofis bewertet haben.

NameBorussia Dortmund
TrainerLucien Favre
StadionSignal Iduna Park
OrtDortmund

BVB-Einzelkritik gegen Hoffenheim: Marwin Hitz verdient sich eine gute Note

Marwin Hitz: Durchaus überraschend kam, dass der Schweizer heute beim Sieg des BVB gegen die TSG Hoffenheim anstelle von Roman Bürki im Tor stand. Sah sich mit neun Torschüssen der Gastgeber konfrontiert und machte stets einen sicheren Eindruck. Note: 2

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Lukasz Piszczek: Ausgesprochen bitter: Weil Manuel Akanji positiv auf Corona getestet wurde, rückte der Routinier in die Startelf. Und nach 19 Minuten war dann auch schon wieder Schluss, weil sich Lukasz Piszczek gegen die TSG Hoffenheim eine Verletzung im Gesicht zugezogen hat. Weil mittlerweile kein einziger gesunder Innenverteidiger mehr im BVB-Kader steht, musste Mittelfeldmann Thomas Delaney auf ungewohnter Position aushelfen. Ohne Note

BVB-Einzelkritik gegen Hoffenheim: Passable Noten für Mats Hummels und Emre Can

Mats Hummels: Ließ sich kurz vor der Pause von Belfodil vernaschen und hatte Glück, dass die Szene keine negativen Folgen für den BVB hatte. Hatte mit dem schnelleren Hoffenheim-Offensivspieler anfangs seine Probleme. Positiv für ihn, dass Borussia Dortmund ohne Gegentor blieb, was aber auch an Marwin Hitz und der Abwesenheit von Hoffenheims Top-Torschützen Andrej Kramaric (acht Pflichtspiel-Tore in dieser Saison) lag. Mit zunehmender Spieldauer verbessert, daher gibt es eine ordentliche Einzelkritik. Note: 3

Emre Can: Der bullige Verteidiger war gegen die TSG noch etwas besser aufgelegt als sein Nebenmann. Gewann deutlich mehr Zweikämpfe, war heute im Aufbauspiel aber ähnlich wenig gefordert wie Mats Hummels. 62 beziehungsweise 65 Ballkontakte sind verhältnismäßig wenige für die Verhältnisse der Dortmunder Leader (alle News zum BVB auf RUHR24.de). Note: 2,5

BVB-Einzelkritik gegen Hoffenheim: Mahmoud Dahoud kann seine Chance nicht nutzen

Thomas Meunier: In Minute 37 hatte er die Führung für Borussia Dortmund auf dem Kopf, traf aus anspruchsvoller Position aber nur die Latte. Ansonsten konnte man ihm wie immer den Fleiß nicht absprechen, sein Passspiel und die Flanken sind aber weiterhin kein Gewinn für den BVB. Note: 4

Mahmoud Dahoud: Hochgradig überraschend, dass der frisch gebackene Deutsche Nationalspieler heute im zentralen Mittelfeld des BVB seine Chance bekam. Für ihn musste Jude Bellingham weichen. Mahmoud Dahoud gewann laut Opta-Datenbank nur 38 Prozent seiner Zweikämpfe, 20 Prozent seiner Pässe landeten beim Gegner. Die Einzelkritik ist kein Empfehlungsschreiben für weitere Einsätze. Note: 4,5

Lukasz Piszczek vom BVB muss gegen die TSG Hoffenheim nach seiner Verletzung behandelt werden.

BVB-Einzelkritik gegen Hoffenheim: Gute Noten für Axel Witsel und Felix Passlack

Axel Witsel: Wie gewohnt organisierte der Belgier das Mittelfeld des BVB, ohne dabei allerdings die ganz großen Akzente setzen zu können. Öffnende Pässe in die Spitze sind eine Seltenheit. Gewann aber 80 Prozent der Zweikämpfe und brachte 95 Prozent der Zuspiele zum Mann. Solide. Note: 2,5

Felix Passlack: Der Traum vom verspäteten Durchbruch in der Bundesliga geht für Felix Passlack weiter. Gegen die TSG Hoffenheim erhielt er unverhofft die Chance von Anfang an und kämpfte eifrig darum, diese auch zu nutzen. 11,89 abgespulte Kilometer sind die meisten in einer BVB-Mannschaft, die insgesamt knapp drei Kilometer mehr zurücklegte als der Gegner. Überzeugt durch Einsatzwillen und Biss. Weiter so! Note: 2

BVB-Einzelkritik gegen Hoffenheim: Julian Brandt ist im Sturm von Borussia Dortmund verschenkt

Giovanni Reyna: Auch der erst 17-jährige Jungstar im offensiven Mittelfeld des BVB war gegen die TSG Hoffenheim viel unterwegs. Am nächsten kam er einem Torerfolg, als Verteidiger Skov seinen Schuss in letzter Sekunde von der Linie kratzte (35.). Weitere Torgelegenheiten ließ er liegen. Hatte allerdings seine Aktien am 1:0 durch Marco Reus, als er per Kopf für Erling Haaland weiterleitete. Note: 2,5

Julian Brandt: Nein, Julian Brandt ist kein Stürmer. Das wurde heute einmal mehr deutlich. Konnte einem in der Sturmspitze leidtun, denn er hing völlig in der Luft. Der Kreativspieler hatte in der ersten Halbzeit die wenigsten Ballaktionen sämtlicher Akteure auf dem Platz und blieb ohne Torschuss. Weil auch in der zweiten Hälfte wenig Besserung in Sicht war, brachte Lucien Favre mit Erling Haaland endlich einen richtigen Knipser (64.). Note: 5

BVB-Einzelkritik gegen Hoffenheim: Jadon Sancho unauffällig, Thomas Delaney bärenstark

Jadon Sancho: Weil Jadon Sancho nur zu einem Kurzeinsatz bei der englischen Nationalmannschaft kam, stand er gegen die TSG Hoffenheim in der Startelf des BVB. Wirkte oftmals nicht zielstrebig genug, traf falsche Entscheidungen. Engagiert, mehr nicht. Er kann es wesentlich besser, daher diesmal in der Einzelkritik nur: Note: 4

Thomas Delaney: Die Innenverteidiger-Position ist beileibe nicht die Spezialdisziplin des Dänen. Als Lukasz Piszczek aber nach 19 Minuten raus musste, wurde Thomas Delaney eingewechselt und in die Abwehr beordert. Und er erfüllte die ungewohnte Aufgabe, als hätte er nie etwas anderes getan. Absolut souverän, mit gutem Stellungsspiel und Zweikampfverhalten. Diese Einzelkritik muss gut ausfallen. Note: 2

BVB-Einzelkritik gegen Hoffenheim: Erling Haaland und Marco Reus entscheiden das Spiel

Marco Reus: In Minute 64 kam die Wende. Als Marco Reus gemeinsam mit Erling Haaland das Feld betrat, wurde der BVB deutlich zielstrebiger. Da kommt es nicht von ungefähr, dass der Norweger zum entscheidenden 1:0 für den schwarz-gelben Kapitän auflegte (76.). Auch in der Analyse der Ruhr Nachrichten spielt BVB-Kapitän Marco Reus eine wichtige Rolle. Note: 2

Erling Haaland: Kein eigener Treffer und dennoch einer der Matchwinner? Auch das kann Tor-Gigant Erling Haaland. Sah in Marco Reus den besser positionierten Kollegen und steurte damit die entscheidende Aktion zum Sieg von Borussia Dortmund bei. In den verbleibenden 15 Minuten hatte er noch zwei weitere BVB-Treffer auf dem Fuß, scheiterte aber jeweils knapp. Note: 2

BVB-Einzelkritik gegen Hoffenheim: Jude Bellingham und Raphael Guerreiro ohne Note

Jude Bellingham: Übernahm ab Minute 75 für Mahmoud Dahoud und lieferte eine stabile Schlussviertelstunde ab. Ohne Note

Raphael Guerreiro: Ab der 75. Minute für Thomas Meunier im Spiel, sorgte in der kurzen Zeit für reichlich frischen Wind. Ohne Note

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