Mit Roman Bürki unzufrieden

Das wäre ein Torwart-Hammer: Ex-Schalker plötzlich im Fokus des BVB

Borussia Dortmund sucht eine Nummer eins für die Saison 2021/22. Jetzt soll ein Ex-Schalker im Fokus des BVB sein.

Dortmund – Mit welcher Nummer eins im Tor geht Borussia Dortmund in die Saison 2021/22? Zuletzt gab es die spektakuläre BVB-Wende bei Roman Bürki (30), der trotz seiner Degradierung eine Zukunft bei den Schwarz-Gelben haben könnte. Obwohl Marwin Hitz (33) zudem seinen Vertrag verlängerte, gibt es jetzt eine neue Entwicklung in der Torwart-Frage.

NameAlexander Nübel
Geboren30. September 1996 (Alter 24 Jahre), Paderborn
Größe1,93 Meter
Aktuelles TeamFC Bayern München (#35 / Torwart)
Beitrittsdaten2005 (SC Paderborn), 2015 (FC Schalke 04), 2020 (FC Bayern München)

BVB: Torwart-Berater heizt die Transfer-Diskussionen bei Borussia Dortmund an

Bereits seit einigen Wochen werden die Schwarz-Gelben immer wieder mit neuen Keepern in Verbindung gebracht. So heizte der Berater von Bartlomej Dragowski die BVB-Diskussion ordentlich an, indem er angesprochen auf die Gerüchte sagte: „Ja, es stimmt. Natürlich bin ich sehr glücklich darüber, dass große Klubs aus der Champions League Interesse an Dragowski haben.“

Auch der französische Nationaltorwart Mike Maignan wurde mit dem BVB in Verbindung gebracht, der baldige Dortmund-Coach Marco Rose solle ein Bewunderer der Spielart des Keepers sein. Das Profil mit den Charaktereigenschaften „Reaktionsschnelligkeit und technischer Versiertheit mit dem Ball am Fuß“ imponiere dem Trainer.

BVB: Wunschkandidat Peter Gulacsi wohl zu teuer für Borussia Dortmund

Doch womöglich könnte der Nachfolger als Nummer eins von Roman Bürki und Marwin Hitz sogar aus der Bundesliga kommen. Peter Gulacsi (30) von RB Leipzig soll der Wunschkandidat des BVB sein, doch er verlange ein zu hohes Gehalt. Beim Konkurrenten soll er laut Bild inklusive Prämien mehr als fünf Millionen Euro verdienen.

Wie Sport1 berichtet, solle Peter Gulacsi bei einem Wechsel sogar mehr als das doppelte Gehalt fordern. Angeblich liege ihm ein Angebot von Inter Mailand über 10 Millionen Euro vor. Eine Gehaltsforderung in dieser Höhe dürfte der BVB eher nicht mitgehen, auch angesichts des Mega-Kredits, den Borussia Dortmund aufnehmen musste.

Alexander Nübel spielte fünf Jahre lang für den FC Schalke 04 und soll nun im Fokus des BVB stehen.

BVB soll an Ex-Schalker Alexander Nübel vom FC Bayern München interessiert sein

Zumal für Peter Gulacsi eine Ablösesumme von knapp 12 Millionen Euro fällig wäre, die der Torwart in seinem Vertrag verankert habe. Eine andere Lösung könnte billiger für den BVB werden, wäre aber aufgrund der Vergangenheit des Keepers eine umstrittene Lösung aus Sicht des einen oder anderen Dortmund-Fans.

Denn laut Sport1 solle der BVB an einer Leihe von Alexander Nübel (24) vom FC Bayern München interessiert sein – von 2015 bis 2020 spielte der 24-Jährige für den Erzrivalen FC Schalke 04. Die Nummer zwei des Rekordmeisters bekommt als Ersatzmann von Manuel Neuer (35) kaum Einsatzchancen, obwohl sogar bis zu zehn Einsätze in seinem Vertrag verankert sein sollen.

Alexander Nübel (FC Bayern) zum BVB? Schalke-Vergangenheit soll kein Ausschlusskriterium sein

Daher droht dem FC Bayern richtig Zoff wegen dem Ex-Schalker Alexander Nübel, waren ihm doch mehr Einsätze versprochen worden, als die bislang drei Pflichtspiele, die er absolvieren durfte. Nübel-Berater Stefan Backs sagte daher bereits vor Wochen: „Man muss im Sommer über eine Ausleihe nachdenken, wenn Alex nicht mehr zum Spielen kommt.“ Ihm schwebe eine zweijährige Leihe vor.

Die Schalker Vergangenheit des Keepers sei laut Sport1 kein Ausschlusskriterium eines Transfers für den BVB. Zumal Borussia Dortmund den Torhüter schon vor seinem ablösefreien Wechsel zum FC Bayern München im Sommer 2020 auf dem Zettel gehabt haben soll.

BVB: Alexander Nübel zeigte beim FC Schalke 04 gute Leistungen und war sogar Kapitän

Einige BVB-Fans würden einem Transfer von Alexander Nübel sicherlich nichts abgewinnen können, aus sportlicher Sicht wäre es aber eine gute Lösung für die Schwarz-Gelben.

Der 24-Jährige zeigte beim FC Schalke 04 gute Leistungen und war eine Zeit lang sogar Kapitän. Er geriet aber nach dem Bekanntwerden seines Transfers zum FC Bayern München in einen Fehler-Strudel und leistete sich einige Patzer. Nachdem Alexander Nübel zwischenzeitlich zur Nummer zwei degradiert wurde, stand er in den letzten Bundesliga-Partien der Saison 2019/20 wieder zwischen den Pfosten.

Seit seinem Wechsel vom FC Schalke 04 zum FC Bayern München steht Alexander Nübel kaum noch im Tor.

BVB: Alexander Nübel könnte mit Borussia Dortmund in der Champions League spielen

Der 17-malige U21-Nationalspieler Deutschlands kommt beim FC Bayern aber nicht an Manuel Neuer vorbei. Beim BVB könnte er Spielpraxis auf hohem Niveau sammeln und vielleicht sogar ebenfalls in der Champions League spielen, sollte Borussia Dortmund die Qualifikation schaffen.

Mit guten Leistungen könnte Alexander Nübel so auf sich aufmerksam machen, Erfahrungen sammeln und dann nach dem Ende der Leihe womöglich das Erbe von Manuel Neuer im Bayern-Tor antreten – eine Win-Win-Situation für den BVB und den Keeper.

BVB: Berater von Alexander Nübel soll gutes Verhältnis zu Borussia Dortmund haben

Da Stefan Backs zudem mit seiner Agentur in Dortmund beheimatet ist und ein enges Verhältnis zu BVB-Sportdirektor Michael Zorc pflegen soll, könnte eine Leihe zu den Schwarz-Gelben durchaus klappen. Der Nübel-Berater könnte auf einen Wechsel von Bayern zu Borussia Dortmund drängen, wie auch tz.de berichtet.

Offen bleibt jedoch, ob der FC Bayern München bei der Sache mitspielen würde. Zum einen würde der Rekordmeister seinen Torwart wahrscheinlich nur ungern an einen direkten Bundesliga-Konkurrenten verleihen, zum anderen haben die Süddeutschen bereits vor Wochen klar gemacht, dass der Keeper nicht verliehen werden solle.

Alexander Nübel zum BVB? FC Bayern München schließt Abgang des Torhüters aus

„Alexander Nübel bleibt unsere Nummer zwei“, so der Bayern-Vorstand Oliver Kahn gegenüber dem kicker. FCB-Trainer Hansi Flick (56) schlug in die gleiche Kerbe: „Alex wusste genau, auf was er sich einlässt, als er zum FC Bayern gekommen ist.“ Sollte sich das BVB-Interesse konkretisieren, dürften die Diskussionen von neuem losgehen.

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