Hohes Gehalt und kein Wechsel

Roman Bürki: BVB stellt dem Torwart jetzt eine deutliche Forderung

Kein Transfer und keine Perspektive in Dortmund. Der BVB stellt eine klare Forderung an Torwart Roman Bürki.

Dortmund – Bei Borussia Dortmund herrscht eine heikle Torwart-Situation. Der Verein unterhält derzeit drei Torhüter, die auf dem Niveau einer Nummer eins Gehalt einstreichen.

NameRoman Bürki
Geboren14. November 1990 (Alter 30 Jahre), Münsingen, Schweiz
Größe1,87 Meter
VereinBorussia Dortmund (BVB)
PositionTorwart

BVB: Kein Transfer – Torwart Roman Bürki mit fürstlichem Vertrag in Dortmund ausgestattet

Roman Bürki erhält etwa fünf Millionen Euro jährlich. Erst im vergangenen Sommer hatte der BVB den Vertrag des Schweizers bis 2023 verlängert. „Wir freuen uns, dass in Roman Bürki einer der konstantesten Torhüter der Bundesliga weiterhin bei uns zwischen den Pfosten steht“, sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc einst: „Damit ist eine wichtige Position langfristig und exzellent besetzt.“

Inzwischen hat sich die Personalsituation für den einstigen Stammtorwart drastisch verändert. Auf dem Rücken trägt er wieder die Nummer 38, die er auch schon zu seiner Anfangszeit in Dortmund getragen hatte. Vor etwas mehr als sechs Jahren überwies Borussia Dortmund drei Millionen Euro für den Transfer von Roman Bürki an den SC Freiburg.

BVB: Torwart Roman Bürki lehnte Leih-Transfer zum FC Basel ab

232 Pflichtspiele später ist die Zeit von Roman Bürki beim BVB abgelaufen. In der kommenden Saison wird der Torwart mit dem fürstlichen Gehalt auf der Tribüne sitzen. Neuzugang Gregor Kobel konnte in Dortmund direkt als neuer Stammkeeper überzeugen, als Ersatz steht Marwin Hitz zur Verfügung.

Der BVB strebte daher einen Transfer von Roman Bürki an, doch wurde seinen hochbezahlten Bankdrücker nicht los. Die AS Monaco galt als interessiert, entschied sich dann aber doch für eine Leihe von Alexander Nübel. Zuletzt war eine Leihe zum FC Basel im Gespräch – Borussia Dortmund hätte laut Sport1 sogar Teile des Gehalts des Torwarts weiter übernommen – doch Roman Bürki lehnte ab.

Ein Transfer von Torwart Roman Bürki scheint für diesen Sommer vom Tisch zu sein. Der Schweizer wird somit beim BVB bleiben.

BVB: Nach Transfer-Frust stellt Michael Zorc eine Forderung an Torwart Roman Bürki

Der 30-Jährige entschied sich für die Tribüne in Dortmund statt Spielpraxis in der Heimat. Auswärtsspiele wird Roman Bürki auf dem heimischen Sofa verfolgen. Beim BVB ist man jetzt um Schadensbegrenzung bemüht. Während der finanzielle Schaden kaum noch abzuwenden ist, soll wenigstens die Teamchemie nicht leiden (alle Transfer-News zum BVB auf RUHR24).

Sportdirektor Michael Zorc fordert laut Ruhr Nachrichten (Bezahlartikel): „Es geht jetzt darum, sich professionell zu verhalten.“ Derzeit erfülle der Torwart diese Vorgabe. Mit Roman Bürki habe man bereits Gespräche geführt, denn: „Die aktuelle Situation haben wir uns und er sich sicher anders vorgestellt.“

Konfliktpotenzial birgt die Situation allemal. Ein Strohhalm bleibt noch: In Russland ist das Transfer-Fenster bis zum 7. September geöffnet. In der Türkei noch einen Tag länger (8. September). Derzeit hat der BVB allerdings keine Angebote vorliegen. Sollten diese eintrudeln, wäre ohnehin noch die Wechsel-Zustimmung von Roman Bürki einzuholen.

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