Gerüchte aus Italien

BVB nimmt Abstand von Transfer: Youngster von Juventus Turin wechselt nicht nach Dortmund

Transfer-Gerüchte: Der BVB soll Merih Demira (Mitte) im Visier haben.
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Transfer-Gerüchte: Der BVB soll Merih Demira (Mitte) im Visier haben.

Borussia Dortmund sucht weiter nach Verstärkung. Nach dem erfolgreichen Haaland-Transfer soll nun Merih Demiral von Juventus Turin beim BVB in den Fokus gerückt sein.

  • Borussia Dortmund ist weiter auf der Suche nach Neuzugängen.
  • Gerüchten zufolge haben die Dortmunder Merih Demiral von Juventus Turin ins Visier genommen.
  • Bis zu 30 Millionen Euro stehen als Ablöse im Raum. 


Update, Montag (6. Januar), 10.20 Uhr: Nach Informationen des Sportmagazins Kicker hat Borussia Dortmund offenbar doch kein Interesse an einer Verpflichtung von Merih Demiral. Beim BVB wundert man sich über dieses Gerücht. 

Dafür macht nun ein neues Gerücht aus Spanien die Runde. Demnach berichtet die Marca, dass der FC Bayern in den Poker um Achraf Hakimi eingestiegen ist

Erstmeldung: Es ist fix: Julian Weigl wird den BVB verlassen. Der 24-Jährige wechselt zu Benfica Lissabon. Borussia Dortmund scheint auf die jüngsten Transferentwicklungen direkt reagieren zu wollen und hat einen möglichen Neuzugang im Visier.

Auch Mario Götze und Mo Dahoud dürften den BVB verlassen

Denn mit Mario Götze, dessen Abschied bereits mehrfach heiß diskutiert wurde, dürfte bald ein weiterer Mann Dortmund verlassen. Und auch bei BVB-Spieler Mo Dahoud stehen die Zeichen wohl auf Abschied. Er wird bereits von Hertha BSC heftig umgarnt. In der Folge wäre der Dortmunder Kader etwas ausgedünnt und Platz für neue Spieler.

Wie der italienische Sky-Reporter Gianluca Di Marzio berichtet, scheint sich der BVB für diesen Fall bereits auf die Suche nach neuen Spielern gemacht haben. Dem Bericht zufolge hat die Führungsriege der Dortmunder bereits einen potenziellen Neuzugang aus Italien für sich ausgemacht. Merih Demiral (21) von Juventus Turin.

Merih Demiral: Zahlt der BVB eine Rekordablöse?

Im Fall einer Verpflichtung des 21-Jährigen soll der BVB bereit sein, eine Rekord-Ablösesumme zu zahlen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt befindet sich Mats Hummels (31) an der Spitze der Dortmunder Transfereinkäufe. Die Rückkehr des gebürtigen Müncheners ließ sich Dortmund damals dem FC Bayern München gegenüber 30,5 Millionen Euro kosten.

Für einen Transfer von Merih Demiral will der Bundesligist nun offenbar deutlich einen draufsetzen. Insgesamt 40 Millionen Euro soll der Revierklub für einen Transfer bieten. Damit setzt sich der Bundesligist deutlich von einer Offerte für Merih Demiral aus England ab (z udem soll der BVB an einer Verpflichtung von Jayden Braaf von Manchester City interessiert sein. 

Konkurrenz für den BVB: Auch Leicester City ist an Merih Demiral dran

Denn neben dem Interesse aus Deutschland hat Merih Demiral auch in England Begehrlichkeiten geweckt. So soll Leicester City aus der englischen Premier League mit im Rennen um einen Transfer sein. Angeblich bietet der englische Meister von 2016 bis zu 30 Millionen Euro für eine Verpflichtung des türkischen Nationalspielers. In England scheint jedoch ein anderer Spieler das Dortmunder Interesse geweckt zu haben. Der BVB soll am 16-jährigen Jude Bellingham interessiert sein.

Merih Demiral spielt erst seit Sommer 2019 in Turin. Der gebürtige Türke wechselte damals für 18 Millionen Euro vom Ligakonkurrenten US Sassuolo zu Juventus Turin. Seit seiner Ankunft beim italienischen Rekordmeister erlebte der türkische Nationalspieler allerdings ein Wechselbad der Gefühle.

Video: Julian Weigl verlässt Borussia Dortmund

Juventus Turin: Situation für Merih Demiral lange schwierig

Bei seinem vorherigen Arbeitgeber Sassuolo hatte Merih Demiral eine wichtige Rolle inne. Als gesetzter Außenverteidiger zählte er zum wichtigsten Spielerkreis. In seiner Abschiedssaison kam er Wettbewerbs-übergreifend in 34 Pflichtspielen zum Einsatz. Neben Demiral soll der BVB an Max Aarons von Norwich City interessiert sein.

Unter Juventus-Trainer Maurizio Sarri sieht das bislang anders aus: Anstatt sich auf dem Platz beweisen zu können, saß der Youngster aus der Türkei fast durchweg auf der Ersatzbank. Erst kurz vor der Winterpause rückte Merih Demiral beim italienischen Fußballlehrer mehr ins Scheinwerferlicht. In gleich vier Pflichtspielen in Folge durfte der Außenverteidiger für die „weiße Dame“ ran. Hierbei stand er jedes Mal sogar gleich in der Startelf.