Wechsel in Dortmund

BVB: Transfer-Machtwort vom Dortmund-Boss – Profi soll im Winter gehen

BVB-Boss Watzke hat ein klares Transfer-Machtwort gesprochen. Nur ein Spieler soll Borussia Dortmund im Winter verlassen.

Dortmund – 13,8 Millionen Euro garantierte Einnahmen hat das Aus in der Champions League Borussia Dortmund gekostet. Dennoch werde der BVB im Winter keine Spieler aus wirtschaftlichen Zwängen verkaufen, sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

NameHans-Joachim Watzke
Geboren21. Juni 1959 (Alter 62 Jahre), Marsberg
EhefrauAnnette Watzke
VereinBorussia Dortmund (BVB)

BVB: Transfer-Machtwort von ganz oben – ein Spieler soll im Winter gehen

Genau genommen signalisierte der BVB-Boss sogar nur bei einem Spieler Verkaufsbereitschaft. „Mit Ausnahme von Roman Bürki, der als einziger aus dem Profikader keinen Einsatz hatte, hätten wir bisher auf keinen Spieler verzichten können“, so Hans-Joachim Watzke auf der Jahreshauptversammlung des Vereins, wie auch die Ruhr Nachrichten berichten.

„Ein Ansatzpunkt“ zur Senkung der Personalkosten sei, sich hinter Gregor Kobel und Marwin Hitz nicht weiterhin einen dritten Torwart mit Millionen-Gehalt zu leisten. Auch Gespräche über einen erneuten Gehaltsverzicht der Profis schloss der 62-Jährige im Januar oder Februar nicht aus.

BVB: Transfer-Machtwort von Boss Watzke – Roman Bürki soll im Winter wechseln

Der BVB hatte bereits im Sommer versucht, Roman Bürki zu verkaufen. Der FC Basel soll zwar interessiert gewesen sein, vom Torwart selbst aber eine Absage erhalten haben.

Dieser steht in Dortmund noch bis Sommer 2023 unter Vertrag und wird mit fürstlichen fünf Millionen Euro Gehalt pro Jahr entlohnt. Eine sportliche Rolle spielt er aber längst nicht mehr. Und Angebote gibt es für Roman Bürki derzeit nicht (alle Transfer-News zum BVB bei RUHR24).

Transfer-Machtwort von Watzke: Der BVB hofft im Winter auf einen Abschied von Roman Bürki.

BVB: Roman Bürki Transfer-Kandidat Nummer 1 – Nico Schulz darf wohl ebenfalls gehen

Auch Linksverteidiger Nico Schulz gilt beim BVB laut Bild als Verkaufskandidat, wenngleich Hans-Joachim Watzke ihn nicht explizit auf der Hauptversammlung erwähnte. Zwar kam er durch die Verletzungshistorie von Raphael Guerreiro immer wieder zu Einsätzen. Überzeugen konnte der Ex-DFB-Nationalspieler dann aber nur selten. Fände sich im Winter ein Abnehmer für Nico Schulz, wäre Borussia Dortmund wohl nicht unglücklich.

Etwas anders gestaltet sich die Situation beim einstigen BVB-Streichkandidaten Marius Wolf. Durch zahlreiche Verletzungen seiner Mitspieler erhielt auch der Allrounder eine Bewährungschance – und nutzte sie. Dennoch: Sollte ein unerwartet gutes Angebot eintrudeln, würde man bei Borussia Dortmund wohl über einen Verkauf nachdenken. Transfer-Kandidat Nummer eins bleibt aber Roman Bürki.

Rubriklistenbild: © Noah Wedel/Kirchner-Media