Transfer-Wirbel aus Frankreich

Roman Bürki weiter beim BVB: Marco Rose macht deutliche Ansage

Dass Roman Bürki beim BVB eine Zukunft hat, ist unwahrscheinlich. Trainer Marco Rose bekräftigt das mit einer Aussage. Ein Transfer wird aber trotzdem zum Problem.

Dortmund – Die Rangfolge im Tor von Borussia Dortmund ist eigentlich geklärt. Für 15 Millionen Euro Ablöse gönnt sich der BVB mit Gregor Kobel zur neuen Saison einen Torwart für die Zukunft.

NameRoman Bürki
Geboren14. November 1990 (Alter 30 Jahre), Münsingen, Schweiz
Größe1,87 Meter
Aktueller VereinBorussia Dortmund (BVB)

BVB: Transfer-Wirbel um Torwart Roman Bürki – Marco Rose setzt Zeichen

Der 23-Jährige kommt vom VfB Stuttgart und unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2026. „In ihm sehen wir großes Potenzial. Gregors Zielstrebigkeit, sein Ehrgeiz und seine Konstanz sind bemerkenswert, das Profil seines Torhüterspiels passt zu uns“, erklärte Sportdirektor Michael Zorc im Anschluss an den Transfer.

Bei seiner Vorstellung in Dortmund hat auch der neue Trainer Marco Rose bestätigt, dass Gregor Kobel definitiv die Zukunft im schwarz-gelben Kasten gehört. „Wenn wir solch einen jungen und guten Torhüter holen, dann ist ja klar, dass wir ihn spielen lassen wollen.“

BVB-Transfer gestaltet sich schwierig: Torwart Roman Bürki ist laut Marco Rose „noch“ da

Torwart Nummer zwei beim BVB soll Marwin Hitz werden. Der 33-Jährige verdient drei Millionen Euro pro Jahr und ist damit im Unterhalt deutlich günstiger als Roman Bürki. Er erhält laut Bild-Zeitung fünf Millionen Euro jährlich.

Dass die ehemalige Nummer eins keine Zukunft mehr als Torwart von Borussia Dortmund hat, ließ Marco Rose durch die Blume wissen. Gregor Kobel müsse sich trotz seiner Pole Position dem sportlichen Wettkampf mit Marwin Hitz stellen. „Und im Moment Roman Bürki, weil er noch da ist.“

Der BVB strebt einen Transfer an. Torwart Roman Bürki muss zittern.

BVB: Transfer von Torwart Roman Bürki zur AS Monaco gescheitert

Das entscheidende Wort lautet: „noch“. Der neue Trainer weist dabei auf das Torwart-Dilemma beim BVB hin, weil ein Transfer von Roman Bürki sich schwierig gestaltet. Eine Trennung wird angestrebt, aber es findet sich derzeit noch kein passender Verein.

Zuerst hatte sich ein Transfer zur AS Monaco zerschlagen. Der dortige Trainer Niko Kovac galt ursprünglich als interessiert, hat aber andere Pläne. Statt der Verpflichtung des BVB-Torwarts stehen die Franzosen vor einer Ausleihe von Bayern-Bankdrücker Alexander Nübel.

BVB: Auch Olympique Marseille will angeblich keinen Transfer von Torwart Roman Bürki

Und auch ein zweiter potenzieller Arbeitgeber für Roman Bürki soll inzwischen abgesagt haben. Die Ruhr Nachrichten hatten am Donnerstag (1. Juli) berichtet, dass der Schweizer zwar vorerst weiter beim BVB mittrainieren werde. Eine Spur führe allerdings zu Olympique Marseille.

Inzwischen gibt es bereits erste anderslautende Meldungen. Mohamed Bouhafsi, Chefredakteur des französischen Radiosenders RMCSport ließ verlauten, ein Transfer des BVB-Torwarts sei nicht geplant. Vorerst wird Borussia Dortmund also wohl weiter drei Keeper beschäftigen, die laut Medienberichten drei Millionen Euro oder mehr pro Jahr einstreichen (Gregor Kobel bekommt 3,5 Millionen Euro).

BVB-Transfer: Marco Rose ruft Leistungsprinzip aus - Torwart Roman Bürki soll trotzdem gehen

Der einzige der drei Schlussmänner, der zum Trainingsauftakt der Saison-Vorbereitung in Dortmund am 4. Juli fehlen wird, ist kurioserweise Nummer eins Gregor Kobel. Der Ersatztorwart der Schweiz ist bei der EM im Einsatz. Danach stehen ihm theoretisch drei Wochen Urlaub zu.

In seiner Abwesenheit kann Trainer Marco Rose sich beim BVB-Training Marwin Hitz und Roman Bürki anschauen. Er sagt: „Es gilt das Leistungsprinzip. Roman hat nach der Verletzung von Marwin es richtig gut gemacht, Marwin hatte davor eine sehr gute Phase. Wir werden sehen, was passiert.“

Klar ist aber: Findet sich ein Verein, der für einen Transfer von Roman Bürki fünf Millionen Euro bezahlt, darf er gehen. Der Torwart selbst würde einem Abschied ebenfalls zustimmen, sollte ein ambitionierter Verein aus dem Ausland seine Gehaltsvorstellungen erfüllen.

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