Vorerst letzte Wechsel-Chance

BVB: Jetzt herrscht Gewissheit bei Torwart Roman Bürki – Michael Zorc spricht über Transfer

Borussia Dortmund war bereits aktiv auf dem Transfermarkt. In einer Personalie herrschte lange Ungewissheit: Roman Bürki. Jetzt äußerte sich Michael Zorc.

Update, Dienstag (31. August), 15.51 Uhr: Es gibt Gewissheit bei BVB-Torwart Roman Bürki. Vor Ende des Deadline-Days äußerte sich Michael Zorc zu der Personalie im Interview mit Sky Sport News.

Offenbar bleibt der Schweizer in Dortmund, denn ein Transfer will man beim BVB nicht vom Zaun brechen: „Er war jahrelang unsere Nummer eins und wenn sich kein Transfer darstellen lässt, dann bleibt er und ist Mitglied unseres Kaders.“

Allerdings gab der Sportdirektor auch zu, dass der Torwart ursprünglich vor dem Abgang stand: „Mit der Kobel-Verpflichtung hat Roman für sich entschieden, dass er eine neue Herausforderung sucht.“ Einen Last-Minute-Deal zum FC Basel lehnte der Torhüter gemäß mehrerer Medienberichte ab. Zwei Gründe werden angeführt: Finanzielle Abstriche und der FC Basel spielt nicht in der Champions League.

BVB: Transfer von Roman Bürki vorerst geplatzt – Michael Zorc im Interview zum Torwart der Borussia

Erstmeldung, Sonntag (22. August): Der zweite Bundesliga-Spieltag verlief für die Schwarz-Gelben mal gar nicht nach Plan. Mit einem 1:2 unterlag der BVB dem SC Freiburg. Wer das Spiel nicht mal von der Bank aus sehen durfte, war Torwart Roman Bürki. Der Schweizer war nicht einmal im Kader von Borussia Dortmund.

SpielerRoman Bürki
Geboren14. November 1990 (Alter 30 Jahre), Münsingen, Schweiz
PositionTorwart

BVB im Torwart-Dilemma: Roman Bürki soll gehen – doch Transfer hakt plötzlich enorm

Lange Zeit war er die unangefochtene Nummer Eins im Tor von Borussia Dortmund, doch schon seit geraumer Zeit kommt Roman Bürki nicht zum Zug. Schon in der vergangenen Saison lief ihm Marwin Hitz den Rang ab. Und insbesondere nach der Verpflichtung von Gregor Kobel gehen die Chancen auf einen Einsatz für den Schweizer gen null.

Das unterstreicht auch die Nicht-Nominierung für den Kader in Freiburg. Es ist kein Geheimnis, dass sich der BVB von Roman Bürki trennen will. So deutete Marco Rose bereits an, dass sich Gregor Kobel im sportlichen mit Marwin Hitz messen muss und „im Moment Roman Bürki, weil er noch da ist.“ Noch ist hierbei das Zauberwort – ein Transfer scheint mehr als deutlich zu sein.

Borussia Dortmund: BVB-Torwart Roman Bürki vor Transfer – doch Interessenten springen ab

Offenbar gab es auch schon erste Avancen. So soll der AS Monaco unter Trainer Niko Kovac Transfer-Interesse an BVB-Torwart Roman Bürki gezeigt haben. Allerdings zerschlugen sich die Begehrlichkeiten nach der Verpflichtung von Alexander Nübel.

Zuletzt klopfte angeblich auch Atletico Madrid für den BVB-Torwart Roman Bürki an – der Transfer blieb jedoch ebenfalls ohne Erfolg. Heißt: Stand jetzt bleibt der Schweizer, der bereits seit 2015 das schwarz-gelbe Trikot trägt, bei Borussia Dortmund. Mit einem Gehalt von fünf Millionen jährlich, wie die Bild berichtet, ein teurer Spieler für die zweite oder gar dritte Reihe. Nach zwei gescheiterten Versuchen gibt es jetzt offenbar sogar Stillstand in der Personalie.

Roman Bürki ist ein Wackelkandidat beim BVB. Aktuell gibt es allerdings einen Stillstand in der Transfer-Frage.

BVB: Transfer-Bestreben bei Torwart Roman Bürki steht still – die Zeit rennt

Das Problem: ausbleibende Interessenten und ein nahendes Ende des Transfer-Fensters. So erklärte BVB-Sportdirektor Michael Zorc am Sonntag (22. August) gegenüber der WAZ zu einem Wechsel von Roman Bürki: „Wir haben nichts gehört.“

Stand jetzt bleibt der Schweizer Torhüter, dessen Vertrag bis Juni 2023 läuft, wohl vorerst beim BVB. Es sei denn, zeitnah meldet sich ein Verein. Borussia Dortmund jedenfalls ist vorbereitet, wenn ein Verein anklopft.

So sagte Lizenzspielerleiter Sebastian Kehl vor dem Spiel gegen den SC Freiburg bei Sky zu kommenden Transfer: „Je nachdem, auf welcher Position sich noch etwas tut, werden wir überlegen, wie wir das Geld einsetzen.“

Rubriklistenbild: © Kirchner-Media/David Inderlied

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