Youssoufa Moukoko droht beim BVB die Tribüne: Klub steigt aus Transfer-Poker aus

Für BVB-Profi Youssoufa Moukoko könnte die laufende Transferphase ein übles Ende nehmen. Der Top-Favorit auf seine Verpflichtung will ihn nicht mehr.
Dortmund – Die Fronten zwischen Borussia Dortmund und Youssoufa Moukoko gelten als verhärtet. Ursächlich dafür war die öffentliche Kritik von Berater Patrick Williams am Umgang des Vereins mit dem Spieler. In anschließenden Gesprächen erteilte der BVB Moukoko die sofortige Wechselfreigabe, vorausgesetzt, dass alle wirtschaftlichen Parameter stimmen.
Youssoufa Moukoko droht beim BVB die Tribüne: Klub steigt aus Transfer-Poker aus
Und genau hier scheint es zu haken! Wie fußballtransfers.com berichtet, hat sich nun mit dem OSC Lille der Top-Kandidat für einen Moukoko-Transfer aus den Verhandlungen mit dem BVB zurückgezogen. Die geforderte Ablösesumme von knapp 20 Millionen Euro ist den Franzosen schlichtweg zu hoch.
Das Gleiche gilt wohl auch für Olympique Marseille, die zuletzt ebenfalls mit dem 19-Jährigen in Verbindung gebracht wurden. Der Klub von Trainer Roberto De Zerbi will zudem in Kürze auf der Stürmer-Position mit Ex-BVB-Flirt Elye Wahi nachlegen. Es entsteht der Eindruck, als hätte sich die Moukoko-Seite heftig verzockt.
BVB-Zukunft von Youssoufa Moukoko: Jetzt droht der Super-GAU
Das einstige Wunderkind will den BVB nach wie vor verlassen. Stand jetzt gibt es jedoch keinen passenden Abnehmer für ihn. Borussia Dortmund selbst hat sich auf seiner Position umorientiert und mit Maximilian Beier ein neues Top-Juwel verpflichtet.
In den Planungen der Verantwortlichen spielt Moukoko folglich keine große Rolle mehr. Deutlich wurde dies zuletzt bei der Saisoneröffnung am vergangenen Samstag (10. August). Beim 2:0-Sieg des BVB über Aston Villa war der Torjäger neben Paris Brunner, der kurz vor einem Wechsel zur AS Monaco steht, der einzige Spieler im Kader, der nicht zum Einsatz kam.
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Jetzt droht allen Beteiligten der Super-GAU. Sollte Moukoko bis zum Transferschluss am 30. August keinen passenden Abnehmer präsentieren können, droht ihm im schlimmsten Fall ein Stammplatz auf der Tribüne. Eine Vorstellung, die auch dem BVB nicht gefallen dürfte, schließlich könnte man die Ablösesumme für den U21-Nationalspieler gut gebrauchen.