Millionen-Summe im Sommer möglich

Transfer-Entscheidung gefallen: Teurer Abwehrmann darf den BVB im Sommer verlassen

Borussia Dortmund plant in der Abwehr schon für die kommende Saison. Ein Spieler hat jetzt die Transfer-Erlaubnis erhalten.

Dortmund - Borussia Dortmund steht bei der Planung für die kommende Saison noch vor einigen offenen Fragen. Mehrere Personalentscheidungen hängen davon ab, ob die Qualifikation für die Champions League gelingt.

NameNico Schulz
Geboren1. April 1993 (Alter 28 Jahre), Berlin
Größe1,81 Meter
Aktuelles TeamBorussia Dortmund (#14 / Abwehrspieler)

BVB-Transfers im Sommer: Einige ungeklärte Personalien bei Borussia Dortmund

Ob etwa das am Mittwoch (1. April) ausgesprochene Transfer-Verbot des BVB für Erling Haaland (20) im Falle des Misserfolgs noch gilt, bleibt abzuwarten. Und auch bei anderen Profis ist die Zukunft angesichts der Zeiten finanzieller Sorgen noch nicht geklärt.

„Wir haben im vergangenen Jahr 43,5 Millionen Euro Verlust ausgewiesen“, sagte BVB-Finanz-Geschäftsführer Thomas Treß (55) in einem Interview mit den Ruhr Nachrichten. In diesem Jahr werde das Ergebnis wegen der ganzjährigen Corona-Auswirkungen noch deutlich schlechter ausfallen.

BVB: Nico Schulz bekommt von Borussia Dortmund Transfer-Erlaubnis erteilt

Spielt Borussia Dortmund in der kommenden Saison nicht in der Königsklasse, gehen weitere 30 Millionen Euro an Einnahmen verloren. Laut Bild-Zeitung drohen dem BVB ohne Champions League sechs namhafte Abgänge.

Ein Spieler darf den Verein allerdings unabhängig vom Ausgang der laufenden Saison verlassen. Wie die Ruhr Nachrichten berichten, würde Borussia Dortmund Nico Schulz (28) keine Steine in den Weg legen, sollte er einen Transfer anstreben.

Der BVB hat Nico Schulz offenbar die Erlaubnis erteilt, den Verein im Sommer zu verlassen.

BVB: Nico Schulz hat lange Vertrag, müsste für Transfer wohl auf Gehalt verzichten

Voraussetzung ist aber, dass der Linksverteidiger das selbst auch möchte. Schließlich ist Nico Schulz noch bis 2024 per Vertrag an den BVB gebunden. Die Bild-Zeitung schätzt sein jährliches Gehalt auf sechs Millionen Euro.

Eine Summe, die ihm derzeit wohl kein anderer Verein bezahlen würde. Insofern müsste der deutsche Nationalspieler, auf dessen Dienste Bundestrainer Joachim Löw (61) bei der jüngsten Länderspielreise des DFB-Teams verzichtete, für einen Transfer finanzielle Abstriche machen.

BVB: Konkurrenzsituation mit Raphael Guerreiro ist wenig aussichtsreich für Nico Schulz

Obwohl mit Marco Rose (44) zur kommenden Saison ein neuer Trainer zum BVB kommt, sind die Aussichten von Nico Schulz auf Spielzeit gering. Seit er im Sommer 2019 für 25,5 Millionen Euro von der TSG Hoffenheim nach Dortmund gekommen ist, reichte es in der Bundesliga nur zu 21 Bundesliga-Einsätzen. Die wenigsten absolvierte er von Beginn an.

Formprobleme und Verletzungen zählen ebenso zu den Gründen wie die übermächtige Konkurrenz von Raphael Guerreiro (27). Aktuell spielt Nico Schulz meist nur, wenn der Portugiese verletzt fehlt.

BVB: Raphael Guerreiro kehrt nach Verletzung zurück, Transfer von Nico Schulz im Sommer?

Das war in den jüngsten drei Bundesliga-Partien der Fall, da Raphael Guerreiro aufgrund einer Muskelverletzung fehlte. Inzwischen ist die Nummer eins auf der linken Seite wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt und eine Option für das richtungsweisende Spiel des BVB gegen Eintracht Frankfurt am Samstag (zum Live-Ticker).

Ob Nico Schulz dann direkt wieder seinen Platz in der Start-Aufstellung verliert, bleibt abzuwarten. Auf Dauer sieht seine Perspektive beim BVB aber nicht rosig aus. Ein Wechsel im Sommer ist daher eine Option. Übrigens: Angeblich war schon im Oktober 2021 Manchester United an einem Transfer von Nico Schulz interessiert, der BVB lehnte damals noch ab.

Rubriklistenbild: © Odd Andersen/AFP

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