Klares Signal vom Trainer

BVB will Profi loswerden: Gehalt von Transfer-Kandidat ist zu hoch

Ein BVB-Profi erhielt am vergangenen Wochenende ein klares Signal. Er ist Transfer-Kandidat Nummer eins in Dortmund.

Dortmund – Beim 6:1-Sieg des BVB gegen den VfL Wolfsburg setzte Trainer Marco Rose ein klares Signal. Der Trainer von Borussia Dortmund verhalf dem 17-jährigen Tom Rothe überraschend zum Bundesliga-Debüt – und schickte damit auch eine Zukunftsansage an einen ehemaligen DFB-Nationalspieler.

NameNico Schulz
Geboren1. April 1993 (Alter 29 Jahre), Berlin
Größe1,81 Meter
Aktueller VereinBorussia Dortmund (BVB)

BVB: Dieser Profi ist Transfer-Kandidat Nummer eins

Nico Schulz verharrte 90 Minuten lang auf der Bank. Er musste zusehen, wie Tom Rothe auf der linken Abwehrseite des BVB einen lupenreinen Premieren-Auftritt ablieferte. Gekrönt durch einen sehenswerten wie wichtigen Kopfball zum 1:0. Damit stellte der U19-Kicker die Weichen gegen Wolfsburg auf Sieg – und Nico Schulz in den Schatten.

Nico Schulz belegt in der Liste der teuersten BVB-Transfers aller Zeiten Rang 8.

Der 29-Jährige hatte ohnehin nicht viele glanzvolle Momente, seit er im Sommer 2019 für 25,5 Millionen Euro Ablöse von der TSG Hoffenheim nach Dortmund gewechselt ist und damit zu einem der teuersten BVB-Transfers aller Zeiten wurde. Die Zusammenarbeit hat sich als teure Fehlinvestition entpuppt. In der Vergangenheit wurde Nico Schulz bereits ins Transfer-Fenster gestellt. Es fand sich aber kein geeigneter Abnehmer.

BVB-Transfer: Wechsel von Nico Schulz nur bei drastisch reduzierter Ablöse möglich

Beim Kantersieg gegen den VfL Wolfsburg wurde der gebürtige Berliner jetzt kurzfristig zum Linksverteidiger Nummer drei degradiert. Hinter Raphael Guerreiro und Tom Rothe, der erstmals überhaupt im Profi-Kader stand. Zwar hatte Nico Schulz zuvor zwei Spiele wegen einer Muskelverletzung verpasst. Dennoch lautete das überdeutliche Signal: Seine Zeit beim BVB soll abgelaufen sein.

Laut Ruhr Nachrichten ist Nico Schulz im Sommer Transfer-Kandidat Nummer eins. Um ihn von der Gehaltsliste zu bekommen, würde der BVB notgedrungen auch auf viel Geld verzichten und etwaigen Interessenten bei der Ablöse weit entgegenkommen. Zuletzt berichtete die Bild-Zeitung von geschätzten 6 Millionen Euro, die ein Transfer noch einbringen soll..

BVB will bei Transfer von Nico Schulz Gehalt einsparen: Vertrag läuft bis Sommer 2024

Der Verein weiß: Es wird kaum gelingen, einen Abnehmer zu finden, der Nico Schulz annähernd die 6 Millionen Euro Gehalt bezahlt, die er aktuell einstreicht. Möglicherweise bleibt der BVB also auf seinem Luxus-Vertrag (läuft bis Sommer 2024) sitzen.

Die Beförderung von Tom Rothe war ein Fingerzeig, dass auch Nico Schulz zu finanziellen Kompromissen bereit sein muss, wenn er sportlich bei einem neuen Verein eine neue Rolle spielen will. Denn in Dortmund wird nicht mehr auf ihn gesetzt (alle Transfer-News zum BVB auf RUHR24).

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