Transfer-Poker

BVB-Boss Kehl macht Moukoko-Ansage: „Oder die Wege trennen sich“

Im Vertragspoker um Youssoufa Moukoko bahnt sich eine Entscheidung an. Der BVB hat seinem Youngster ein Ultimatum gesetzt.

Dortmund – Borussia Dortmund und Youssoufa Moukoko stecken seit geraumer Zeit in Verhandlungen: Der BVB möchte seinen Youngster über den kommenden Sommer hinaus halten, doch der 18-Jährige hat das Angebot einer Vertragsverlängerung bislang ausgeschlagen, jedoch auch nicht öffentlich gemacht, dass er den Verein verlassen wird. Eine Entscheidung muss her, fordert Sportdirektor Sebastian Kehl.

BVB erwartet Entscheidung von Youssoufa Moukoko

„Youssoufa Moukoko und seine Berater wissen, dass wir in dieser Woche eine Entscheidung erwarten, da wir das Thema vor dem ersten Spieltag (der Rückrunde am 22. Januar, Anm. d. Red.) geklärt haben wollen“, sagt Sebastian Kehl im Gespräch mit dem Kicker. „Damit auch der Junge sich ganz den sportlichen Herausforderungen widmen kann.“

Der BVB habe seinem Stürmer ein „sehr attraktives Angebot“ unterbreitet, sagt der Sportdirektor weiter. Dieses biete viel Raum für Entwicklung. „Das sollte zu einer Entscheidung führen. Die muss er mit seinem Umfeld und seinem Berater treffen.“

BVB-Boss Kehl mit Moukoko-Ansage: „Oder die Wege trennen sich“

Die Bild will wissen, dass der BVB seinem Spieler ein einmaliges Handgeld in Höhe von zehn Millionen Euro sowie ein Jahressalär von bis zu sechs Millionen Euro bietet, um ihn von einem Verbleib im Ruhrpott zu überzeugen. Der deutsche Nationalspieler kann den BVB nach jetzigem Stand im kommenden Sommer ablösefrei verlassen (BVB-Transfer-News bei RUHR24).

Sebastian Kehl deutlich: „Youssoufa kann dieses Angebot nun annehmen und sich zu Borussia Dortmund bekennen – oder die Wege werden sich trennen.“ Er ergänzt: „Ich würde mir wünschen, dass er sich für uns entscheidet, weil er mit seiner Entwicklung noch nicht am Ende ist und ich riesiges Potenzial in ihm sehe.“

BVB-Boss Sebastian Kehl (.) in Gesprächen mit Youssoufa Moukoko. Eine Entscheidung im Vertragspoker soll her.

Doch der Sportdirektor betont auch: „Es gibt für uns als Verein Grenzen. Und diese Grenzen haben wir aufgezeigt. Jetzt liegt es an ihm, sich zeitnah zu bekennen.“ Zuletzt deutete es auf einen Verbleib des Eigengewächses in Dortmund hin.

BVB-Stürmer Moukoko macht Top-Klubs auf sich aufmerksam

Youssoufa Moukoko kommt in der laufenden Bundesliga-Saison auf 10 Scorer-Punkte in 14 Spielen. Mehrere Top-Klubs sollen an ihm interessiert sein, darunter der FC Barcelona.

Die spanische Sport spekuliert, dass Youssoufa Moukoko seinen Vertrag beim BVB nur unter bestimmten Bedingungen verlängere. Demnach wolle er sich eine Ausstiegsklausel in Höhe von 50 Millionen Euro in seinen neuen Vertrag schreiben lassen, die greife, wenn gewisse Vereine an ihn herantreten, etwa der FC Barcelona.

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